Koreanische Kiefer 'Patriarch' Pinus koraiensis 'Patriarch'
Artikelnummer: 126736Produktdetailbeschreibung
Koreanische Kiefer 'Patriarch' - eine ostasiatische, mit der Zirbelkiefer verwandte Art, bekannt für ihre Nadeln in Fünferbüscheln und die großen Zapfen, deren Samen als Pinienkerne genutzt werden. Die Sorte 'Patriarch' ist eine Zwergselektion, die aus einem in Russland gefundenen Hexenbesen hervorgegangen ist. Daher bewahrt sie die „würdevolle“ Erscheinung der Art, jedoch im Miniaturformat. Sie bildet einen dichten, anfangs kugeligen, später leicht kegelförmigen Wuchs mit weichen, etwa 6–10 cm langen Nadeln in Büscheln zu fünft, die grün bis blaugrün getönt sein können. Ausgewachsen erreicht der kleine Strauch etwa 0,7–1,0 m × 0,7–1,0 m. Zapfen können sich auch an kleineren Pflanzen zeigen, sind jedoch eher ein dekorativer Bonus als die Regel. In der Gartengestaltung kommt sie als immergrüner Akzent zwischen Heidepflanzen, Rhododendren, Azaleen, niedrigen Ahornen oder Ziergräsern zur Geltung und wirkt auch zwischen Steinen und Kies sehr gut. In ihrer Heimat wächst die Art in kühleren, häufig montanen Wäldern und verträgt lange Winter, weshalb sie in unseren Breiten zu den zuverlässigen Nadelgehölzen zählt. Den Samen der Koreanischen Kiefer wird ein hoher Gehalt an Ölen und Eiweiß zugeschrieben, in der Küche werden sie ähnlich wie Pinienkerne verwendet, bei Zwergsorten steht der Fruchtansatz jedoch nicht im Vordergrund. Die Rinde ist bei jungen Pflanzen glatter und graubraun, mit zunehmendem Alter reißt sie fein auf und verleiht dem Gehölz eine zusätzliche Textur.
Koreanische Kiefer - Pinus koraiensis stammt aus dem Fernen Osten, vor allem aus Korea und Japan. Es handelt sich um ein immergrünes Nadelgehölz mit langsamem Wachstum und charakteristisch kegelförmiger Krone. Die Rinde dieser Art ist gräulich und bleibt lange glatt. Der Baum erreicht eine Höhe von etwa 18–25 m. Die Koreanische Kiefer besitzt weit ausgebreitete Seitenwurzeln, die ihr auf unterschiedlichen Böden eine hervorragende Standfestigkeit verleihen. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind dunkelgrün und 6–12 cm lang. Außen sind sie dunkelgrün, die Innenseite zeigt einen bläulich-weißlichen Schimmer. Die jungen Triebe sind rostrot filzig behaart, die Winterknospen rotbraun gefärbt, was zur dekorativen Wirkung des Baumes beiträgt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Koreanische Kiefer vollkommen winterhart. Sie bevorzugt volle Sonne und einen geräumigen Standort. Am besten gedeiht sie auf trockenen bis mäßig feuchten, gut durchlässigen, sauren Böden mit einem angemessenen Nährstoffangebot. Bei zu nassen Bedingungen kann sie jedoch unter Kernfäule des Stammes leiden. Diese Kiefernart eignet sich für die Einzelstellung, lässt sich aber auch in kleinere, locker aufgebaute Gruppen einbinden. In der Landschaftsgestaltung harmoniert sie ausgezeichnet mit verschiedenen Nadelgehölzen, einschließlich Zwergformen, ebenso wie mit luftig und leicht wirkenden Laubgehölzen. Damit ist die Koreanische Kiefer eine geeignete Wahl für vielfältige Gartenkompositionen, in denen sie ihr ästhetisches Potenzial voll entfalten kann.
Anbau: Die schönste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, denn ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäulen in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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