Koreanische Kiefer 'Shile Kan' Pinus koraiensis 'Shile Kan'

Artikelnummer: 133408
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Koreanische Kiefer 'Shile Kan' ist eine schmal säulenförmige Sorte für kleine Gärten. Die Art stammt aus den Berg- und Vorgebirgswäldern Ostasiens, wo sie in kühlem Klima an gut drainierten, oft steinigen Hängen wächst. Mit 10 Jahren erreicht 'Shile Kan' etwa 1,2–1,5 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, ausgewachsen rund 3–4 × 0,8–1,2 m. Die Krone ist schlank, dicht, pyramidal bis säulenförmig. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 7–10 cm lang, blaugrün bis blaugrau mit hellerer Unterseite und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen. Dank des schmalen Wuchses eignet sich die Sorte als vertikaler Akzent an Terrassen, Wegen und in kleineren Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Koreanische Kiefer 'Shile Kan' - die Art stammt aus den Berg- und Vorgebirgswäldern Ostasiens, wo sie in kühlem Klima an gut drainierten, oft steinigen Hängen wächst. Sie bildet hohe Bäume mit weichen, blaugrünen Nadeln und großen Zapfen mit essbaren Samen, im Garten kommt sie jedoch vor allem durch ihre Ziersorten zur Geltung. 'Shile Kan' ist eine neuere, schmal säulenförmige Form, die sich auch für kleinere Gärten eignet. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 1,2–1,5 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, ausgewachsen in der Regel rund 3–4 m Höhe und 0,8–1,2 m Breite. Die Krone ist schlank, dicht, pyramidal bis säulenförmig und benötigt kaum einen Formschnitt. Die Zweige tragen Büschel aus fünf etwa 7–10 cm langen Nadeln in Blaugrün bis Blaugrau mit hellerer Unterseite, wodurch die Krone fein bereift wirkt. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre an den Zweigen und halten den Baum auch im Winter voll. Zapfen erscheinen eher an älteren Pflanzen, sind länglich eiförmig und haben im Garten vor allem dekorativen Wert. Dank des sehr schmalen Wuchses eignet sich die Sorte als vertikaler Akzent in kleineren Vorgärten, an Terrassen, in Heidebeeten sowie in Kombination mit Gräsern und Zwergkoniferen.

Koreanische Kiefer - Pinus koraiensis stammt aus dem Fernen Osten, insbesondere aus Korea und Japan. Die immergrüne Konifere wächst langsam und bildet eine charakteristische kegelförmige Krone. Die Rinde ist gräulich und bleibt lange glatt. Der Baum erreicht eine Höhe von etwa 18–25 m. Die weit ausgebreiteten Seitenwurzeln verleihen ihm hervorragende Standfestigkeit unter verschiedenen Bodenbedingungen. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind dunkelgrün und 6–12 cm lang. Außen sind sie dunkelgrün, die Innenseite zeigt einen bläulich-weißlichen Schimmer. Die jungen Triebe sind rostrot filzig behaart, die Winterknospen rotbraun gefärbt, was den Zierwert des Baumes zusätzlich steigert. Die Koreanische Kiefer ist unter mitteleuropäischen Bedingungen völlig winterhart. Sie bevorzugt volle Sonne und einen großzügigen Standort. Am besten gedeiht sie auf trockeneren bis mäßig feuchten, gut durchlässigen, sauren Böden mit ausgewogenem Nährstoffangebot. Bei zu nassen Bedingungen kann sie unter Stammfäule leiden. Diese Kiefernart eignet sich für die Solitärpflanzung, lässt sich aber auch in kleinere, lockere Gruppen einfügen. In der Landschaftsgestaltung harmoniert sie hervorragend mit verschiedenen Koniferen, einschließlich Zwergformen, sowie mit luftig und leicht wirkenden Laubgehölzen. Damit ist die Koreanische Kiefer eine geeignete Wahl für vielfältige Gartenkompositionen, in denen sie ihr ästhetisches Potenzial voll entfalten kann. 

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und -temperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484582
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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