Koreanische Kiefer 'Tonghua' Pinus koraiensis 'Tonghua'
Artikelnummer: 126739Produktdetailbeschreibung
Koreanische Kiefer 'Tonghua' - stammt aus den gebirgigen und kühleren Regionen Koreas, Nordostchinas und des russischen Fernen Ostens, wo sie in Nadel-Laub-Mischwäldern auf durchlässigen, oft steinigen Böden wächst. Die Sorte 'Tonghua' zählt zu den Miniaturformen und bewahrt den natürlichen Charakter der Art im Maßstab eines kleinen Gartens. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,8–1,0 m × 0,4–0,6 m. Sie bildet einen dichten, kugeligen bis halbkugeligen Wuchs mit langen Nadeln in Bündeln zu fünft, die weich wirken und einen dunkelgrünen bis leicht blaugrünen Ton zeigen. Wegen ihres Aussehens erhielt die Sorte den Beinamen „Teufelsbesen“. Zapfen erscheinen bei so stark zwergwüchsigen Sorten eher selten, dennoch wird häufig die Verwandtschaft mit den „Pinienkernen“ der Koreanischen Kiefer erwähnt. In Pflanzkombinationen harmoniert sie gut mit Heide, Azaleen, Rhododendren, Heidelbeeren, Wacholder und Gräsern, wo sie einen ruhigen immergrünen Akzent setzt, ohne Formschnitt zu benötigen. Der Name 'Tonghua' taucht in europäischen Katalogen als neuere Einführung auf und verweist auf das Gebiet Tonghua in der chinesischen Provinz Jilin, wo die Art natürlich vorkommt. Auch in der Miniaturform bleiben die Nadeln verhältnismäßig lang, oft etwa 6–10 cm, und treiben im Frühjahr als frischgrüne Büschel aus, die allmählich nachdunkeln. Im Winter wird die Farbe meist nur leicht matter, ohne Bronzefärbung.
Koreanische Kiefer - Pinus koraiensis stammt aus dem Fernen Osten, vor allem aus Korea und Japan. Es handelt sich um ein immergrünes Nadelgehölz mit langsamem Wuchstempo und charakteristischer kegelförmiger Krone. Die Rinde dieser Art ist gräulich und bleibt lange Zeit glatt. Der Baum erreicht eine Höhe von etwa 18–25 m. Die Koreanische Kiefer besitzt weit ausgebreitete Seitenwurzeln, die ihr unter verschiedensten Bodenbedingungen hervorragende Standfestigkeit verleihen. Die Nadeln stehen zu fünft in Bündeln, sind dunkelgrün und 6–12 cm lang. Auf der Außenseite sind die Nadeln dunkelgrün, während die Innenseite einen bläulich-weißlichen Schimmer zeigt. Junge Triebe sind rostrot filzig behaart, und die Winterknospen sind rotbraun gefärbt, was zum dekorativen Erscheinungsbild des Baumes beiträgt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Koreanische Kiefer völlig winterhart. Sie bevorzugt volle Sonne und einen geräumigen Standort. Am besten gedeiht sie auf trockeneren bis mäßig feuchten, gut durchlässigen, sauren Böden mit ausgewogenem Nährstoffangebot. Bei zu nassen Bedingungen kann sie jedoch unter Kernfäule des Stammes leiden. Diese Kiefernart eignet sich für die Einzelstellung, lässt sich aber auch in kleinere, lockere Gruppen einfügen. In der Landschaftsgestaltung harmoniert sie hervorragend mit verschiedenen Nadelgehölzen, einschließlich Zwergformen, sowie mit luftig und leicht wirkenden Laubgehölzen. Die Koreanische Kiefer ist somit eine geeignete Wahl für vielfältige Gartengestaltungen, in denen sie ihr ästhetisches Potenzial voll entfalten kann.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sie in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten zwar weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, denn ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäulen in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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