Koreanische Tanne 'Blue Emperor' Abies koreana 'Blue Emperor'

Artikelnummer: 137824
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Blausilbrige Nadeln, violette Zapfen und langsamer Wuchs für kleinere Gärten. Die Koreanische Tanne 'Blue Emperor' eignet sich deshalb besonders für kleine Gärten. Junge Pflanzen zeigen eine kompakte, buschige Form, später bildet sich ein ausgeprägterer Leittrieb. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5–10 cm, die Höhe nach zehn Jahren bei rund 1–1,5 m. Besonders gut kommt sie zwischen Zwergkoniferen, Steinen und Heidepflanzen zur Geltung. Der Anbau ist bei ausreichender Feuchtigkeit und guter Drainage unkompliziert.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Koreanische Tanne 'Blue Emperor' - stammt aus den Gebirgsregionen Südkoreas, vor allem von der Insel Jeju und aus dem Jirisan-Gebirge, wo sie in etwa 1 000–1 900 m Höhe in kühlem, feuchtem Klima wächst. Die Sorte wurde um 2002 in England selektiert. Sie besticht durch intensiv blaue bis stahlblaue Nadeln und kompakten Wuchs. Junge Pflanzen haben eine buschige Form, später entwickeln sich ein ausgeprägterer Leittrieb und eine breit kegelförmige bis pyramidale Krone. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 5–10 cm. Nach zehn Jahren erreicht sie in der Regel 1–1,5 m Höhe und 0,75–1 m Breite, später kann sie 2–3 m hoch werden. Die Nadeln sind flach, kurz, etwa 1–2 cm lang und blau bereift. Im Frühjahr erscheinen aufrechte Zapfen, die eine violettblaue Färbung annehmen und einen deutlichen Kontrast zu den Nadeln bilden. Im Garten findet sie Verwendung als Solitär, im Steingarten, Heidegarten, in Kiespflanzungen oder in einem größeren Kübel. Gut kombinieren lässt sie sich mit niedrigen Kiefern, Wacholder, Zwergfichten, Heide und zierlichen Stauden. Die Zapfen zerfallen bei Tannen direkt am Zweig. Die immergrünen Nadeln und farbigen Zapfen verleihen der Pflanzung so den größten Teil des Jahres eine markante Struktur.

Anbau: Für die Koreanische Tanne bewährt sich ein sonniger bis leicht halbschattiger Standort, idealerweise geschützt und abseits austrocknender Winterwinde. Am besten wächst sie in tiefgründigem, humosem, stets leicht feuchtem, aber gut durchlässigem Boden, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. An dauerhaft vernässten Stellen leiden die Wurzeln, bei Trockenheit und in überhitzten Tieflagen lässt die Vitalität nach und das Risiko eines Befalls durch Spinnmilben steigt. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, in wärmeren Regionen ist auch der Herbst unbedenklich, in kühleren Lagen wird das Frühjahr bevorzugt. In den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus Rinde oder Nadelstreu wichtig, die die Feuchtigkeit stabilisiert und eine leicht saure Reaktion erhält. Die Düngung erfolgt sparsam, meist im Frühjahr mit Kompost oder einem stickstoffarmen Koniferendünger. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, entfernt werden nur trockene oder beschädigte Äste. Ausgewachsene Bäume sind bis etwa -25 bis -29 °C frosthart, bei jungen Pflanzen kann es zu Frosttrocknis und Schäden durch Spätfrost beim Austrieb kommen, daher helfen ein geschützter Standort und gute Einwurzelung. Für eine Solitärpflanzung sollten mindestens 4–5 m freier Raum eingeplant werden, in Gruppen empfehlen sich je nach Endgröße Abstände von etwa 2,5–4 m.

Autor: Nicol | Revision: 28.08. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Solitär-Nadelgehölze
EAN: 2284900520471
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Abies B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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