Koreanische Tanne 'Silberlocke' Abies koreana 'Silberlocke'

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Die gedrehten Nadeln legen die silbrige Unterseite frei und verleihen der Krone ein auffallend helles Aussehen. Die Koreanische Tanne 'Silberlocke' wächst langsam und erreicht meist eine Höhe von ca. 3–4 m und eine Breite von 1–1,5 m. Die regelmäßige kegelförmige Krone bleibt dicht, und bereits bei jüngeren Pflanzen können aufrecht stehende violette Zapfen erscheinen. Der Kultivar eignet sich als Solitärpflanze für kleinere Gärten, Vorgärten sowie in jungen Jahren für größere Gefäße. Sie gedeiht am besten in der Sonne bis zum lichten Halbschatten in humusreicher, leicht saurer, konstant mäßig feuchter und gut durchlässiger Erde.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Koreanische Tanne 'Silberlocke' – eine langsam wachsende Kultursorte der Art Abies koreana, die aus den Gebirgsregionen der Koreanischen Halbinsel und der Insel Jeju stammt. Die Sorte wurde von Günther Horstmann in Schneverdingen (Deutschland) ausgewählt und 1979 in den Baumschulhandel eingeführt. In der Fachliteratur erscheint sie auch unter dem Namen 'Horstmann's Silberlocke', während die RHS die Bezeichnung 'Silberlocke' führt. Sie wächst etwa 10–15 cm pro Jahr und bildet schrittweise eine dichte, regelmäßig kegelförmige bis breitkegelförmige Krone aus. In Gärten erreicht sie üblicherweise eine Höhe von etwa 3–4 m und eine Breite von 1–1,5 m. Das markanteste Merkmal sind die kurzen, dunkelgrünen Nadeln, die stark nach oben und zum Trieb hin gebogen sind. Dadurch ist ihre silbrig-weiße Unterseite gut sichtbar, was die gesamte Krone so wirken lässt, als wäre sie leicht mit Raureif bedeckt. An jüngeren Pflanzen können aufrecht stehende, zylindrische Zapfen erscheinen, die anfangs grün bis violett sind, später braun werden und bei der Reife an den Zweigen zerfallen. Die Sorte eignet sich hervorragend als Solitärpflanze in kleinen und mittleren Gärten, in Vorgärten, für repräsentative Pflanzungen oder als immergrüner Akzent zwischen niedrigeren Gehölzen. Dank ihres langsamen Wachstums behält sie lange Zeit ihren kompakten Maßstab und benötigt keinen regelmäßigen Formschnitt. An einem geeigneten Standort erscheinen die violetten Zapfen relativ früh und verleihen dem Baum zusammen mit den silbrigen Nadeln das ganze Jahr über einen dekorativen Wert.

Koreanische Tanne - Nadelbaum aus Korea. Dieser Baum wird für sein elegantes Aussehen und sein kompaktes Wachstum geschätzt, was ihn weltweit zu einem beliebten Baum in Gärten und Parks macht. Er wächst eher langsam, durchschnittlich zwischen 15 und 30 cm pro Jahr, erreicht eine Höhe von 9 – 18 m. Seine Krone hat eine breite, kegelförmige Gestalt, ist dicht verzweigt und entwickelt später eine stumpfe Spitze. Er hat schöne Nadeln, die an der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite silbrig-blau sind, was dem Baum ein markantes Aussehen verleiht. Die koreanische Tanne ist bekannt für ihre kegelförmigen Zapfen, die purpurfarben sind und durch ihr ästhetisches Aussehen bestechen. Bäume dieser Art haben in der Regel eine kompakte Form und eignen sich für kleinere Gärten. Sie neigen zu einem langsameren Wachstum, was ihre Pflege und Instandhaltung erleichtert. Sie ist außerdem relativ frostbeständig, was sie für den Anbau in kälteren Klimazonen geeignet macht. Ihre ästhetischen und kompakten Eigenschaften machen Abies koreana zu einer attraktiven Wahl für Gärtner und Liebhaber der Gartengestaltung.

Anbau: Für den Anbau der Korea-Tanne empfiehlt sich ein sonniger Standort bis leichter Halbschatten, idealerweise windgeschützt und fern von austrocknenden Winterwinden. Sie wächst am besten in tiefgründigem, humosem und dauerhaft leicht feuchtem, aber gut durchlässigem Boden, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Auf dauerhaft übermäßig feuchten Standorten leiden die Wurzeln, bei Trockenheit und in überhitzten Niederungen sinkt die Vitalität und das Risiko eines Spinnmilbenbefalls steigt. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, in wärmeren Gebieten ist auch der Herbst sicher, in kälteren Lagen wird der Frühling bevorzugt. In den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden wichtig, ebenso eine Mulchschicht aus Rinde oder Nadelstreu, die die Feuchtigkeit stabilisiert und einen leicht sauren pH-Wert aufrechterhält. Gedüngt wird sparsam, meist im Frühjahr mit Kompost oder einem stickstoffarmen Nadelbaumdünger. Ein Schnitt ist in der Regel nicht erforderlich, es werden nur trockene oder beschädigte Äste entfernt. Ausgewachsene Bäume sind frostbeständig bis etwa -25 bis -29 °C. Bei jungen Pflanzen kann es zu winterlicher Austrocknung und Schäden durch späten Frost beim Austrieb kommen, daher sind Windschutz und gute Verwurzelung hilfreich. Für die Solitärpflanzung werden mindestens 4–5 m Freiraum gelassen, in Gruppen werden Abstände von etwa 2,5–4 m je nach Endgröße gewählt.

Autor: Christina | Revision: 16.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Tannen (Abies)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ

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