Felsengebirgs-Tanne 'Arizonica' Abies lasiocarpa 'Arizonica'
Artikelnummer: 113765Produktdetailbeschreibung
Felsengebirgs-Tanne 'Arizonica' - eine außerordentlich geschätzte und ästhetisch wertvolle Sorte, die sich von der Art vor allem durch ihre einzigartige Korkrinde und eine ausgeprägtere silbrige Färbung unterscheidet. Diese Sorte wächst langsam und bildet eine sehr dichte, schmal kegelförmige bis schlanke Krone. Im Alter erreicht sie unter Gartenbedingungen meist eine Höhe von 5 bis 10 Metern und eine Breite von etwa 2 bis 3 Metern, was sie zur idealen Wahl für mittelgroße Gärten oder zu einem eleganten Solitär in Gebirgs- und Vorgebirgslagen macht. Das auffälligste Merkmal dieser Sorte ist ihre dicke, cremeweiße bis hellgraue Borke, die sich weich und elastisch anfühlt. In Verbindung mit den dichten, kurzen und intensiv silbrig blauen Nadeln entsteht einer der schönsten optischen Effekte unter den Nadelgehölzen. Hoch geschätzt wird die Sorte für ihre Fähigkeit, einer Gartengestaltung feine Textur und einen hellen Farbakzent zu verleihen, wobei ihr natürlicher Wuchs auch ohne menschliches Zutun sehr regelmäßig ist. Die Triebe sind kurz, fest und wachsen in ordentlichen Quirlen, was dem Baum eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Schäden durch schweren Schnee im Winter verleiht. Im Garten kommt diese Sorte als dominanter Solitär, als Teil luxuriöser Heidepflanzungen oder als attraktives Element in modernen Gärten zur Geltung, wo der Kontrast zwischen heller Rinde und bläulichen Nadeln besonders hervortritt.
Die Felsengebirgs-Tanne ist ein immergrünes Nadelgehölz, das im Nordwesten Nordamerikas beheimatet ist, einschließlich der Gebirgsregionen Kanadas und der Vereinigten Staaten. Diese Tanne ist für ihre spitze, kegelförmige Krone und ihre symmetrische Gestalt bekannt. Sie trägt kurze, weiche Nadeln von hellgrüner bis blaugrüner Farbe, deren Unterseite silbrig weiß sein kann. Die Rinde der Stämme ist glatt und rotbraun oder graubraun. Abies lasiocarpa ist widerstandsfähig gegenüber kaltem Klima und kann auf verschiedenen Bodentypen wachsen, bevorzugt jedoch feuchte, gut durchlässige Böden. Diese Tannenart gedeiht gewöhnlich in Gebirgsregionen oder in höheren Lagen. Beliebt ist sie wegen ihres ästhetischen Erscheinungsbildes und ihrer Fähigkeit, auch unter raueren Bedingungen zu wachsen. Baumförmige Typen eignen sich als Solitäre, besonders gut wirken sie jedoch in gleichartigen, locker aufgebauten Gruppen. Niedrigere bis gedrungene Sorten passen in größere Steingärten und Heidegärten. Hervorragend wirken sie auch in Pflanzungen mit Stauden und niedrigen Rosen.
Anbau: In unseren Breiten kommt die Sorte am besten in der Sonne oder im lichten Halbschatten zur Geltung, in einem kühleren Kleinklima ohne sommerliche Hitzeschäden und mit ausreichender Luftfeuchtigkeit. Ideal ist ein humoser, leicht saurer Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,5–6,0, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig. In schweren Lehmböden helfen eine Beimischung von Kies und die Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle, da Tannen allgemein keine anhaltende Staunässe vertragen. Das Gießen ist vor allem in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, später verkraftet die Pflanze kurze Trockenphasen besser als stehendes Wasser. Die Düngung erfolgt mäßig: Im Frühjahr genügen Kompost oder ein Nadelgehölzdünger, gegen Ende des Sommers wird Kalium bevorzugt. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, es werden lediglich beschädigte Äste entfernt. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -28 °C angegeben, junge Pflanzen profitieren von einem Wurzelschutz durch Mulch. Containerpflanzen werden üblicherweise von März bis Oktober gepflanzt. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, an geschwächten Pflanzen Blattläuse und in vernässten Böden pilzliche Wurzelkrankheiten. Für einen Solitär empfiehlt sich ein Abstand von etwa 2–3 m, in Gruppen wird im Abstand von etwa 1,5–2,5 m gepflanzt. In geschützten Lagen bewährt sich Mulch auch deshalb, weil er Temperatur und Feuchtigkeit im Wurzelbereich stabilisiert. An Standorten mit höherem Kalkgehalt im Boden können sich die Nadeln weniger intensiv blau färben, daher ist eine leicht saure Bodenreaktion von Vorteil. In der Nähe von Streusalz an Verkehrswegen empfiehlt sich ein Abstand, damit sich die Nadeln im Vorfrühling nicht braun verfärben.
Autor: Kamila | Revision: 5. 3. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tannen (Abies) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ |
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