Großfrüchtige Kornelkirsche 'Semen' - Container Cornus mas 'Samen'

Artikelnummer: 8885026
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Große dunkelrote Früchte mit saftigem Fruchtfleisch und süßsäuerlichem Geschmack. Die Sorte bildet einen eher kompakten, ausladenden Strauch bis kleinen Baum, der ausgewachsen meist 3–5 m hoch und ähnlich breit wird. Die birnenförmigen bis ovalen Früchte wiegen etwa 6–7 g, haften gut an den Stielen und reifen von Ende August bis Mitte September. Sie eignen sich zum Frischverzehr ebenso wie für Konfitüren, Sirupe, Säfte, Kompott und zum Trocknen. Im Garten kommt die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Semen' als fruchttragender Solitär, als Teil eines Naschgartens, einer naturnahen Pflanzung oder einer frei wachsenden Hecke wirkungsvoll zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Semen' - ukrainische Sorte, gezüchtet im Programm des Nationalen Botanischen Gartens M. M. Hryschko in Kiew. Sie wächst mittelstark bis stark und bildet einen ausladenden Strauch oder kleinen Baum, der ausgewachsen gewöhnlich etwa 3–5 m Höhe und eine ähnliche Breite erreicht. Noch vor dem Laubaustrieb, meist im Februar bis März, überziehen sich die Zweige mit unzähligen kleinen goldgelben Blüten. Die Blüte ist wertvoll für Bienen und andere früh fliegende Bestäuber. Die Früchte sind groß, birnenförmig bis oval, dunkelrot bis kirschrot gefärbt und wiegen in der Regel etwa 6–7 g. Das Fruchtfleisch ist eher fest, saftig, aromatisch und in voller Reife angenehm süßsäuerlich. Die Kornelkirschen reifen von Ende August bis in die erste Septemberhälfte, haften gut an den Stielen und fallen nicht vorzeitig ab. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Konfitüren, Gelees, Kompott, Sirupe, Säfte, zum Trocknen und Einfrieren. Im Garten findet die Pflanze Verwendung als fruchttragender Solitär, als Teil eines Naschgartens, einer naturnah gestalteten Pflanzung oder einer frei wachsenden Hecke. Für einen regelmäßigeren und höheren Fruchtansatz empfiehlt sich eine zweite Kornelkirschensorte mit gleicher Blütezeit, beispielsweise 'Jolico', 'Devín' oder 'Titus'.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder leicht alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Lediglich zur Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist in Holz und Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kalte Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Schatten und Halbschatten werden nicht vertragen. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung als Strauch werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei einem veredelten Bäumchen lässt sich die Krone mit oder ohne Mittelast (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst aufbauen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) als auch chronischen. Die heilende Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen verwenden. Arzneien aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen angewendet werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird in der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin kommt der eingedickte Saft auch bei Hauterkrankungen zum Einsatz. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist ihre Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Haltbar gemacht werden die Früchte zudem durch Trocknen oder Einfrieren. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird außerdem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso entsteht aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein und Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die das Gelieren begünstigen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche schon seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zugabe von Zucker nötig.

Autor: Kristýna | Revision: 11.08. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900409011
Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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