Gelbe Mittagsblume Delosperma congestum
Artikelnummer: 114218 114219 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Gelbe Mittagsblume - die Staude aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae) ist eine sukkulente Staude aus dem südlichen Afrika. Geschätzt wird sie für ihren niedrigen, polsterartigen Wuchs und ihre Fähigkeit, selbst in Fugen und an trockenen Hängen zu gedeihen. Die Blätter sind klein, fleischig und immergrün bis halbimmergrün. Im Sommer wirken sie graugrün, bei Trocken- oder Kältestress können sie einen rötlichen Hauch annehmen. Der Wuchs bleibt dicht am Boden, meist 3–6 cm hoch, und der Bestand breitet sich allmählich auf etwa 20–30 cm aus. Die leuchtend gelben, zart glänzenden Blüten erreichen einen Durchmesser von etwa 3–4 cm und erscheinen meist im Mai und Juni. Sie öffnen sich in voller Sonne und bieten Pollen sowie Nektar, weshalb die Pflanze auch in insektenfreundlichen Trockenpflanzungen ihren Platz findet. In der Kombination harmoniert sie gut mit Fetthennen, Steinkraut, Thymian oder niedrigen Ziergräsern und setzt einen hellen Akzent zwischen Steinen. Dank des kriechenden, kompakten Wuchses entstehen dichte Teppiche. Die Blätter sind fleischig, sukkulent und walzenförmig mit wachsartiger Oberfläche. Ideal für Steingärten, Trockenmauern, Kübel und Hängeampeln.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne an geschützter Stelle und in warmem Kleinklima nahe Steinen oder an einem Südhang, wo der Bestand nach Regen rasch abtrocknet. Am besten wächst sie in magerem, sandigem bis kiesigem Boden mit ausgeprägter Drainage. Auf schweren Lehmböden bewähren sich ein erhöhter Standort und eine Drainageschicht. Der geeignete pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. Gegossen wird nach dem Einwurzeln nur ergänzend bei langer Trockenheit, Staunässe führt zu Wurzel- und Stängelgrundfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügt im Frühjahr eine geringe Gabe eines Langzeitdüngers für Steingartenpflanzen. Ein Stickstoffüberschuss beeinträchtigt das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, im Frühjahr werden üblicherweise erfrorene und vertrocknete Triebspitzen entfernt, damit sich das Polster wieder verdichtet. Eine Mulchschicht aus feinem Kies hält die Blätter sauber und fördert das Abtrocknen am Wurzelhals, organischer Mulch wird nur eingeschränkt verwendet. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt meist von März bis November, in kühleren Lagen wird das Frühjahr bevorzugt. Ausgereifte Pflanzen sind in trockenem, durchlässigem Boden bis etwa −25 °C frosthart. Empfindlicher reagieren sie auf die Kombination aus Frost und Winternässe, daher wird mitunter eine vorübergehende Abdeckung gegen Dauerregen eingesetzt. Für einen raschen Bestandsschluss empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 20–25 cm. Im Kübel werden ein mineralisches Kakteen- und Sukkulentensubstrat und eine Drainageschicht verwendet, die Überwinterung erfolgt an geschützter Stelle bei reduzierter Wassergabe. Für Einsteiger gilt die verlässliche Regel, dass die Erde eher steinig als humos sein und zwischen den Wassergaben deutlich abtrocknen soll. An Schädlingen können Blattläuse und Schildläuse auftreten, bei ungünstiger Feuchtigkeit vor allem Fäulnis und Blattflecken. Die Pflanze verträgt Trockenheit gut, dauerhaft nasses Substrat jedoch nicht.
Autor: Kristýna | Revision: 19.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Delosperma B: CZ-4282 C: 26/FP/0073 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Delosperma B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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