Kriechwacholder 'Glacier' Juniperus horizontalis 'Glacier'

Artikelnummer: 721940 8885589 Variante wählen
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Kriechwacholder 'Glacier' bildet einen immergrünen, silberblauen Nadelteppich. Die Sorte richtet sich an Gartenfreunde, die einen anspruchslosen Bodendecker mit feinen, blausilbernen Nadeln suchen. In unseren Breiten erreicht er etwa 10-20 cm Höhe und rund 1 m Breite. Er breitet sich allmählich aus und bedeckt den Boden zuverlässig. Am besten gedeiht er in voller Sonne auf trockenen bis mäßig feuchten, gut durchlässigen Standorten. Im Vergleich zu den üblichen grünen Kriechwacholdern wirkt er heller und verleiht Pflanzungen einen kühlen, ruhigen Ton.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kriechwacholder 'Glacier' - gehört zu den sehr niedrigen, langsam wachsenden Sorten einer nordamerikanischen Art, die in der Natur felsige Hänge, Sandverwehungen sowie kühle, windige Lagen in Kanada und im Norden der USA besiedelt. Die Art ist von Natur aus an magere, steinige und sandige Böden angepasst, was sich bei der Sorte 'Glacier' in einem geringen Nährstoffbedarf und einer hohen Trockenheitsverträglichkeit widerspiegelt. Sie wurde 1980 im Glacier-Schutzgebiet in den Rocky Mountains gefunden und wegen ihrer ungewöhnlich hellen, eisblauen Benadelung ausgelesen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen entwickelt sich ein sehr niedriger, flächig wachsender Strauch, der nach 10 Jahren in der Regel 0,1-0,2 m Höhe und etwa 1 m Breite erreicht, im Alter je nach Standort bis zu 1,5 m. Die Zweige liegen dicht über der Bodenoberfläche, und aus der Pflanzenmitte strahlen feine, dicht verzweigte Triebe aus, die einen geschlossenen Nadelteppich bilden. Die Nadeln sind klein, schuppen- bis nadelförmig, im Frühjahr silbrig bläulich, im Sommer eisblau und im Winter oft leicht ins Graublaue nachdunkelnd. Die Pflanze ist immergrün und ohne auffällige Blüte, eventuell gebildete kleine Beerenzapfen erscheinen nur unscheinbar und haben lediglich dekorativen Wert. 'Glacier' wird als bodendeckendes Gehölz an Hängen verwendet, wo es die Erosion mindert, außerdem in Steingärten, Heidepflanzungen und Vorgärten. Gut zur Geltung kommt die Sorte auch in Gefäßen auf erhöhten Mauern, wo die überhängenden Triebe die Kanten weich überdecken. In Kombinationen bildet sie einen ruhigen Hintergrund für höhere Nadelgehölze und Laubsträucher und kontrastiert schön mit Pflanzen mit gelbem oder weinrotem Laub.

Kriechwacholder ist ein niedriges, kriechendes Nadelgehölz aus Nordamerika, beliebt wegen seiner Fähigkeit, einen dichten, weit ausgebreiteten Teppich zu bilden. Er erreicht etwa 15-30 cm Höhe und bis zu 2-3 m Breite, was ihn zu einem idealen Bodendecker macht. Seine Zweige kriechen über den Boden und bewurzeln sich leicht, wodurch der Boden stabilisiert und Erosion verhindert wird. Die Nadeln des Kriechwacholders sind fein, schuppenförmig, in Tönen von Blaugrün bis Silberblau, und ihre Farbe verändert sich oft im Jahresverlauf, im Herbst und Winter können sie auch purpurne Töne annehmen. Der Wacholder bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässige, eher trockene Böden. Er verträgt Frost, Trockenheit und Wind, nasse und schwere Böden mag er dagegen nicht.

Anbau: Für den Anbau des Kriechwacholders eignet sich ein sonniger Standort, an dem die blausilberne Nadelfärbung und die Dichte des Bewuchses voll zur Geltung kommen. Leichten Halbschatten verträgt er, die Pflanzen werden dort jedoch lockerer und die Farbe dunkelt nach. Der Standort sollte eher trocken bis mäßig feucht, gut durchlüftet und ohne lang anhaltende winterliche Belastung durch schweren Schnee sein. Der Boden sollte durchlässig, sandig-lehmig bis lehmig und ohne dauerhafte Staunässe sein. Am besten eignet sich ein pH-Wert von etwa 5-6,5, also ein saurer bis leicht saurer Boden mit hohem Anteil an gröberen mineralischen Bestandteilen. Containerpflanzen werden von März bis November in Pflanzlöcher gesetzt, die etwas breiter als der Wurzelballen sind. In schwereren Böden empfiehlt es sich, eine Drainageschicht aus Kies anzulegen und Sand einzuarbeiten. Nach der Pflanzung wird regelmäßig, aber eher sparsam gegossen, bis die Pflanzen gut eingewurzelt sind. Später verträgt der Wacholder längere Trockenperioden, gegossen wird dann nur bei ausgeprägter Trockenheit. Eine Düngung ist meist nicht nötig, eine leichte Gabe Koniferendünger im Frühjahr genügt. Die Bodenoberfläche kann mit mineralischem Mulch oder gehäckselter Rinde abgedeckt werden, wodurch Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen gemindert werden. Ein Rückschnitt ist kaum erforderlich, meist werden im Frühjahr nur trockene oder beschädigte Zweige entfernt und gegebenenfalls die Ränder des Bestands entlang von Wegen korrigiert. In unseren Breiten ist er bis etwa -29 °C frosthart und zählt zu den zuverlässigen Gehölzen auch für kältere Regionen. Auf schweren, dauerhaft vernässten Böden kann er unter Wurzelfäule leiden, in zu dichten, schlecht durchlüfteten Pflanzungen ist er anfälliger für Pilzkrankheiten der Triebe. Für einen geschlossenen, bodendeckenden Bestand werden etwa 2-3 Pflanzen pro 1 m² verwendet, in Kombination mit höheren Gehölzen genügen Abstände von 0,8-1 m, damit sich der Bestand innerhalb weniger Jahre gleichmäßig schließt.

Autor: Jana | Revision: 28.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blattfarbe: Grün, Blau, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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