Kumquat Fortunella Margarita Kumquat
Artikelnummer: 8118Produktdetailbeschreibung
Kumquat - immergrünes Bäumchen mit Früchten, die in ihrer Form an Miniaturorangen von 2–4 cm Größe erinnern. Der Kumquat (Fortunella margarita, syn. Citrus margarita) stammt aus dem Südosten Chinas und gehört zur Familie der Rautengewächse. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird er vor allem als mobile Obstpflanze im Kübel kultiviert. Er wächst langsam und bildet eine kompakte, dichte Krone mit dunkelgrünen, ledrigen und aromatischen Blättern. Die Zweige können kurze Dornen tragen. Von Juni bis August erscheinen kleine weiße Blüten mit zartrosa Hauch und ausgeprägtem Zitrusduft, mitunter wiederholt sich die Blüte später in der Saison. Nach der Blüte setzt er ovale Früchte von 2–4 cm an, die lange an der Pflanze haften und vom Spätherbst bis in den Winter hinein nach und nach reifen. Die Schale ist dünn, aromatisch und meist süßer als das säuerliche Fruchtfleisch, daher werden Kumquats ungeschält im Ganzen gegessen. In der Küche finden sie frisch, kandiert, in Marmeladen und Chutneys, in Sirupen und Tees Verwendung. Die Früchte liefern vor allem Vitamin C, organische Säuren und ätherische Öle, die in der Schale konzentriert sind. Die Sorte ist selbstfruchtbar, mit einer benachbarten Zitruspflanze gleicher Blütezeit gelingt die Befruchtung jedoch meist zuverlässiger und der Fruchtansatz fällt gleichmäßiger aus. Als geeignete „Nachbarn“ bieten sich beispielsweise der Kumquat Citrus japonica 'Nagami' oder 'Meiwa' an.
Anbau: Entscheidend für den Anbau des Kumquats sind volle Sonne, ein windgeschützter Standort und ein warmes Mikroklima, im Sommer bewährt sich der Aufenthalt im Freien auf Terrasse oder Balkon. Am besten eignet sich ein durchlässiges, nährstoffreiches und leicht saures Substrat mit einem pH-Wert von etwa 6,0–6,5 und einem Anteil grober mineralischer Bestandteile zur Drainage, das Gefäß muss über einen zuverlässigen Wasserabzug verfügen. Gegossen wird regelmäßig, jedoch ohne dauerhafte Staunässe. Bei kühler Überwinterung wird die Wassermenge deutlich reduziert. Von April bis August fördert eine Düngung mit Zitrusdünger mit Spurenelementen, vor allem Zink und Eisen, das Wachstum. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Auslichten der Krone nach der Ernte und das Entfernen nach innen wachsender Triebe. Pflanzung und Umtopfen erfolgen meist im Frühjahr, etwa von März bis Mai. Die Blüte erscheint vor allem im Sommer, die Früchte reifen in der Regel von November bis Februar und sind bei voller Orangefärbung und leicht nachgebendem Fruchtfleisch erntereif. Ausgereifte Pflanzen vertragen kurzzeitig Temperaturen bis etwa -10 bis -12 °C, junge Exemplare sind empfindlicher, daher ist in Deutschland eine helle und kühle Überwinterung bei idealerweise 5–10 °C sicher, ebenso das Einräumen vor den ersten Frösten. Die häufigsten Schädlinge im Kübel sind Spinnmilben, Napfschildläuse und Schildläuse, bei anhaltender Staunässe droht Wurzelfäule, bei hartem Gießwasser tritt Chlorose auf. Ausgewachsen erreicht er im Kübel etwa 1,2–1,8 m Höhe und 0,8–1,5 m Breite, der Pflanzabstand bei Gruppenpflanzung beträgt etwa 1,2–1,5 m.
Autor: Kristýna | Revision: 26.02. 2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900123580 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 160-180 |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Ernte-/Reifedatum: | November, Februar |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT |
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