Latschenkiefer Pinus mugo
Artikelnummer: 36643Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer - ein immergrüner, sehr variabeler Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse. Sie wächst natürlich in den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, insbesondere in den Alpen, der Karpaten und auf dem Balkan, wo sie steinige Hänge, Schutthalden, Bergwiesen, Moorstellen und Lagen oberhalb der Waldgrenze besiedelt. Sie bildet einen dichten, weit ausladenden und oft mehrstämmigen Strauch, selten einen kleineren Baum. Unter Gartenbedingungen erreicht sie in der Regel eine Höhe von 1,5–3 m und eine Breite von 2–4 m, wobei alte Pflanzen je nach Herkunft deutlich höher und breiter werden können. Das Wachstum ist langsam bis mäßig langsam und der Habitus ist meist unregelmäßig, mit ausladenden unteren Ästen und aufrechten Triebspitzen. Die steifen, kurzen, dunkelgrünen Nadeln wachsen in Zweierbündeln und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen. Unauffällige männliche und weibliche Zapfen erscheinen im Mai und Juni. Nach der Bestäubung reifen eiförmige bis kegelförmige, braune Zapfen heran, die etwa 3–6 cm lang sind. Die Bergkiefer entwickelt weder einen auffälligen Duft noch schnittfähige Blüten. Die dichte Verzweigung bietet kleinen Vögeln Schutz und die Wurzeln helfen dabei, Hänge zu befestigen. Die Art eignet sich hervorragend für große Steingärten, Heidegärten, naturnahe und alpine Bepflanzungen, für Böschungen, Hänge, im Stadtgrün sowie in größeren Gefäßen. Sie harmonieren wunderbar mit Wacholdern, Heidenbeeren, niedrigen Gräsern, Fetthennen und Naturstein.
Pflege: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Nikol | Revision: 29.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900319280 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL |
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