Japanische Fünfnadelkiefer 'Dr. Landis Gold' Pinus parviflora 'Dr. Landis Gold'
Artikelnummer: 720109Produktdetailbeschreibung
Japanische Fünfnadelkiefer 'Dr. Landis Gold' - eine Selektion der japanischen Fünfnadelkiefer, die für die jahreszeitlich wechselnde Färbung ihrer Nadeln geschätzt wird. Die Art Pinus parviflora stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen, steinigen Hängen mit durchlässigem Boden wächst. Die Sorte 'Dr. Landis Gold' zeichnet sich durch langsames Wachstum aus, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 8–12 cm. Ausgewachsen erreicht sie 1,5–2,5 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist dicht, kompakt, breit kegelförmig bis abgerundet. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–6 cm lang, während der Vegetationszeit blaugrün und nehmen mit Einsetzen der kühleren Witterung einen kräftigen goldgelben bis honigfarbenen Ton an. Dieser Effekt ist in voller Sonne am stärksten ausgeprägt. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Zapfen und unscheinbare weibliche Blüten, aus denen sich kleinere Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Sorte ist voll winterhart bis etwa −29 °C und überwintert in unseren Breiten problemlos ohne Schutz.
Japanische Fünfnadelkiefer - auch Japanische Mädchenkiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten, die auch für die Bonsai-Gestaltung verwendet werden. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, das Wachstum ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht, blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Zapfen und purpurfarbene weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist voll winterhart bis etwa −29 °C, eingewachsenen Exemplaren schaden die üblichen Winter in Deutschland nicht. Sie wird als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden verwendet, wo die feine Textur der Nadeln besonders zur Geltung kommt.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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