Mädchen-Kiefer 'Fukai' Pinus parviflora 'Fukai'

Artikelnummer: 88901 88999 Variante wählen
36,90 € / St 20,90 € / St ab 20,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft Ausverkauft Variante wählen
Variante
Lieferoptionen

Markante Sorte der Mädchen-Kiefer mit panaschierten Nadeln. Die Nadeln verbinden eine blaugrüne Mitte mit einem hellen, cremeweißen Rand. Das Wachstum ist langsam, die jährlichen Zuwächse liegen bei etwa 8–12 cm, ausgewachsen erreicht die Pflanze rund 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist breit kegelförmig und von Natur aus kompakt, ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Vollständig winterhart bis −29 °C. Die schönste Färbung zeigt sich in voller Sonne auf durchlässigem, leicht saurem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Mädchen-Kiefer 'Fukai' - eine markante japanische Sorte der fünfnadeligen Kiefer, geschätzt für die beständige Panaschierung der Nadeln und den kompakten, ausgewogenen Wuchs. Die Art Pinus parviflora stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen, steinigen Hängen mit raschem Wasserabzug und eher magerem, mineralischem Boden wächst. Die Sorte 'Fukai' wurde wegen ihrer kontrastreichen, zweifarbigen Nadeln und ihres langsameren Wachstums ausgelesen. Die jährlichen Zuwächse liegen meist zwischen 8 und 12 cm. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie etwa 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist dicht, breit kegelförmig bis eiförmig, mit gleichmäßig verteilten Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–6 cm lang, leicht gedreht, mit satt blaugrüner Mitte und cremeweißem bis hellgelbem Rand. Die Panaschierung ist in voller Sonne am ausgeprägtesten und bleibt ganzjährig erhalten, im Winter kann sie einen etwas wärmeren Ton annehmen. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Zapfen und unauffällige weibliche Blüten, aus denen sich kleinere, 5–7 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Sorte ist vollständig winterhart bis etwa −29 °C und überwintert in unseren Breiten ohne Schutz der oberirdischen Teile.

Mädchen-Kiefer - auch Japanische Weiß-Kiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten, die auch für die Bonsaigestaltung verwendet werden. Ausgewachsen erreicht sie unter mitteleuropäischen Bedingungen meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, das Wachstum ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht und blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unauffällige männliche Zapfen und purpurn gefärbte weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist vollständig winterhart bis etwa −29 °C, ältere Exemplare nehmen in gewöhnlichen Wintern in Deutschland keinen Schaden. Sie eignet sich als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahornen oder niedrigen Stauden, wo die feine Textur der Nadeln besonders gut zur Geltung kommt.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Mulch aus Rinde stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr
Blattfarbe: Grün, Blau, Weiß, Creme
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0033 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle