Japanische Mädchenkiefer 'Hagoromo' Pinus parviflora 'Hagoromo'

Artikelnummer: 71091
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Die Japanische Mädchenkiefer 'Hagoromo' wächst langsam und passt auch in kleine Gärten. Sie bildet eine flachkugelige Krone von etwa 0,7 m Breite, die Nadeln sind kurz, zu fünft gebündelt, matt blaugrün und verleihen der Pflanze einen feinen, fast bonsaiartigen Ausdruck. In Kombination mit Steinen, Ziergräsern und niedrigen Rhododendren wirkt sie ausgewogen und natürlich, in der Kübelkultur entsteht ein ganzjährig dekoratives Element ohne aufwendige Pflege. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 3–5 cm, nach 10 Jahren erreicht die Pflanze rund 0,5 m Höhe und 0,7 m Breite. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Mädchenkiefer 'Hagoromo' - stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen, gut drainierten Hängen und windexponierten Graten wächst. Die gärtnerisch geschätzte Sorte 'Hagoromo', Anfang der 90er-Jahre von dem schwedischen Züchter Tage Lundell gezüchtet, bildet eine sehr langsam wachsende, breit kissenförmige Krone, die im Alter meist niedriger als breit ist. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 3–5 cm, nach 10 Jahren erreicht die Pflanze rund 0,5 m Höhe und 0,7 m Breite, das weitere Wachstum bleibt gemächlich, und das feste Astgerüst verleiht dem Gesamtbild einen ruhigen, ausgewogenen Ausdruck. Die Nadeln sind kurz, etwa 2–3 cm, zu fünft gebündelt, matt blaugrün und so angeordnet, dass die einzelnen Zweiglein wie zarte Federn wirken. Dem entspricht auch der Name 'Hagoromo', der im Japanischen einen leichten himmlischen Federmantel bezeichnet. Im Laufe der Jahre erscheinen an älteren Exemplaren kleine graublaue Zapfen, die den feinen Charakter der Pflanze zusätzlich unterstreichen. Dank der kompakten Abmessungen eignet sie sich für Steingärten, Vorgärten, japanisch inspirierte Gartenbereiche und für die Nähe von Wasserelementen und kommt auch in der Kübelkultur und in Bonsai-Kompositionen sehr gut zur Geltung, wo sie ganzjährig Struktur und beständige Farbe bietet.

Japanische Mädchenkiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zierliche Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und trägt kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und als Gehölz für die berühmten Bonsais sehr beliebt. Zart wirkender, 10-20 m hoher Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt, schwarzgrau, später schuppig. Die Äste stehen weit ausgebreitet, die Triebe sind grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Sie fruchtet früh, die Zapfen wachsen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5-10 × 3-4 cm. Die Nadeln stehen in Bündeln zu 5, an den Triebenden pinselartig gehäuft, sind 3-8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungsreihen, fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Gebirgslagen Japans (Honshū und Hokkaidō) und in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt in Höhenlagen von 1500-2500 m ü. M. vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch mehr Niederschlag oder Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch Halbschatten. Hauptsächlich wird sie in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsais verwendet.

Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kübelkultur ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Kissenformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484681
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 40-60, 60-80
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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