Japanische Weißkiefer 'Koraku' Pinus parviflora 'Koraku'

Artikelnummer: 720110
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Die Sorte 'Koraku' wächst sehr langsam und bildet eine dichte, flachkugelige Form. Sie findet daher auch im kleinen Garten Platz. Die Japanische Weißkiefer mit feinen blaugrünen Nadeln wirkt ruhig in japanisch inspirierten Gestaltungen, in Steingärten und in größeren Gefäßen auf der Terrasse oder am Hauseingang. Sie verträgt Fröste um −25 °C. Benötigt werden lediglich ein durchlässiger, leicht saurer Boden, gelegentliches Gießen und ein sonniger, geschützter Standort. Sie erreicht eine Höhe von 0,5 - 0,7 m bei einer Breite von 0,4 - 0,6 m. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Weißkiefer 'Koraku' - stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen Hängen mit steinigem, gut drainiertem Boden wächst. Die Sorte 'Koraku' zählt zu den langsam wachsenden, kompakten Formen, die im Garten als niedriger Solitär ebenso wirken wie als ruhiges Element an Wegen oder Sitzplätzen. Sie bildet einen dichten, flachkugeligen bis leicht unregelmäßigen Strauch, der unter mitteleuropäischen Bedingungen nach etwa zwanzig Jahren rund 1–1,2 m Höhe und etwa 1,5 m Breite erreicht, bei einem jährlichen Zuwachs von in der Regel 4–7 cm. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind fein, 3–5 cm lang, blaugrün bis graublau mit silbrigem Schimmer und lassen die Krone optisch leicht und hell erscheinen. Die männlichen Blütenzapfen erscheinen im Mai als kleine gelbliche Ähren, die weiblichen Zapfen reifen allmählich zu kleineren braunen Zapfen heran, die mehrere Jahre an den Zweigen verbleiben und im Winter die Struktur des Gehölzes bereichern. Langsames Wachstum und dichte Verzweigung prädestinieren 'Koraku' für kleinere Vorgärten, städtische Innenhöfe, Steingärten und Heidegärten. Sehr gut lässt sie sich mit Japanischen Ahornen, Zaubernuss, niedrigen Rhododendren oder Heiden kombinieren, wobei die blaugrünen Nadeln die Farben der umgebenden Blätter und Blüten hervorheben. Geeignet ist sie auch für die dauerhafte Kultur in hochwertigen, frostfesten Gefäßen auf der Terrasse oder am Hauseingang, wo Kronenform und Astzeichnung den ganzen Winter über zur Geltung kommen.

Japanische Weißkiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zierliche Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und hat kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und als Gehölz für die berühmten Bonsais sehr beliebt. Ein zart wirkender, 10–20 m hoher Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt und schwarzgrau, später schuppig. Die Äste sind weit ausgebreitet, die Triebe grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Sie fruchtet früh, die Zapfen wachsen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5–10 × 3–4 cm. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, an den Zweigenden pinselartig gehäuft, sind 3–8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungslinien, fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Gebirgslagen Japans (Honshū und Hokkaidō) sowie in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt im Gebirge in 1500–2500 m ü. M. vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch mehr Niederschlag oder zusätzliche Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch Halbschatten. Verwendet wird sie vor allem in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsais.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. Als Schädlinge können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, als Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484698
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100-120
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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