Mädchen-Kiefer 'Negishi' Pinus parviflora 'Negishi'
Artikelnummer: 116041 116042 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Mädchen-Kiefer 'Negishi' - eine langsam wachsende, immergrüne Sorte der Japanischen Mädchen-Kiefer, geschätzt vor allem wegen ihrer ausgeprägt blaugrünen bis silbrig blauen Benadelung und ihres unregelmäßig kegelförmigen, malerischen Habitus. Sie zählt zu den fünfnadeligen Kiefern und entwickelt mit zunehmendem Alter den typischen Charakter eines kleineren, reich verzweigten Baumes. Das Wachstum ist langsam bis mäßig stark, in der Jugend überwiegend aufrecht und kegelförmig, später verbreitert sich die Krone und wird unregelmäßiger. Nach etwa 10 Jahren erreicht sie rund 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Im höheren Alter wird sie in der Regel etwa 3–5 m hoch und 2–3,5 m breit. Der jährliche Zuwachs beträgt meist rund 10–15 cm. Die Äste sind verhältnismäßig kurz, dicht angeordnet und unregelmäßig aufsteigend bis waagerecht ausgebreitet. Die Astenden sind oft leicht angehoben. Die Nadeln stehen charakteristisch in Büscheln zu fünft, sind fein, leicht gebogen bis gedreht und etwa 4–6 cm lang. Sie zeigen eine auffällige blaugrüne, graublaue bis silbrig blaue Färbung, die durch weißliche Spaltöffnungsstreifen noch betont wird. Die Sorte kann bereits in verhältnismäßig jungem Alter dekorative Zapfen bilden. Diese sind eiförmig bis eiförmig-kegelig, etwa 4–7 cm lang, zunächst grün bis purpurbraun und färben sich bei der Reife braun bis rotbraun. Sie können längere Zeit an den Zweigen verbleiben und bilden ein weiteres markantes Zierelement. Die Mädchen-Kiefer 'Negishi' ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C.
Mädchen-Kiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, feingliedrige Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und trägt kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und als Pflanze für die berühmte Bonsaikunst sehr beliebt. Es handelt sich um einen zierlich wirkenden, 10–20 m hohen Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt und schwarzgrau, später schuppig. Die Äste sind weit ausgebreitet, die Triebe grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Die Art fruchtet früh, die Zapfen stehen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5–10 × 3–4 cm. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, an den Zweigenden pinselartig gehäuft, sind 3–8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungsreihen, fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Gebirgslagen Japans (Honshu und Hokkaido) sowie in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt in den Bergen in 1500–2500 m Höhe vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch höhere Niederschläge oder zusätzliche Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch leichten Halbschatten. Verwendet wird sie vor allem in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsai.
Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor kaltem Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, auf schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt im Frühjahr Kompost oder ein langsam wirkender Koniferendünger. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Kamila | Revision: 9. 9. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0115 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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