Mädchen-Kiefer 'Negishi' Pinus parviflora 'Negishi'

Artikelnummer: 116042 116041 Variante wählen
28,90 € / St 16,90 € / St ab 16,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (3 St) Ausverkauft Variante wählen
Variante
Lieferung bis:
23.09.2026 - Variante wählen
Lieferoptionen

Langsam wachsende Kiefer mit unregelmäßig kegelförmiger, später breiterer und malerisch verzweigter Krone. Sie erreicht eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 2–3,5 m, wobei der jährliche Zuwachs bei circa 10–15 cm liegt. Die feinen, leicht gebogenen bis gedrehten Nadeln wachsen in 5er-Bündeln und besitzen eine markante blaugrüne bis silberblaue Farbe. Bereits jüngere Pflanzen können dekorative Zapfen bilden. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Mädchenkiefer 'Negishi' - langsam wachsender, immergrüner Kultivar der Japanischen Mädchenkiefer, der besonders geschätzt wird für auffällig blaugrüne bis silbrig-blaue Nadeln und ein unregelmäßig kegelförmiger, malerischer Habitus. Sie gehört zu den Fünfnadelkifern und nimmt mit dem Alter den typischen Charakter eines kleineren, reich verzweigten Baumes an. Das Wachstum ist langsam bis mäßig schnell, in jungen Jahren überwiegend aufrecht und kegelförmig; später weitet sich die Krone aus und wird unregelmäßiger. Im Alter von etwa 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 1,5–2 m und eine Breite von 1–1,5 m. Im höheren Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 2–3,5 m. Die jährlichen Zuwächse liegen meist bei etwa 10–15 cm. Die Zweige sind relativ kurz, dicht angeordnet und unregelmäßig aufsteigend bis horizontal ausgebreitet. Die Zweigspitzen sind meist leicht aufgerichtet. Die Nadeln wachsen charakteristisch in Bündeln zu fünft, sind fein, leicht gebogen bis gedreht und etwa 4–6 cm lang. Sie besitzen eine auffällige blaugrüne, graublaue bis silbrig-blaue Farbe, die durch weißliche Spaltöffnungsstreifen betont wird. Der Kultivar kann bereits in relativ jungem Alter dekorative Zapfen bilden. Diese sind eiförmig bis eiförmig-kegelförmig, etwa 4–7 cm lang, anfangs grün bis purpurbraun und nehmen bei der Reifung eine braune bis rotbraune Färbung an. An den Zweigen können sie längere Zeit verbleiben und stellen ein weiteres markantes Zierelement dar. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Japanische Mädchenkiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zarte Kiefer aus Japan. Sie ist kleiner im Wuchs, mit kürzeren Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und sehr beliebt als Objekt für die Kultivierung berühmter Bonsai. Ein zart wirkender, 10-20 m hoher Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, mit einer lange glatt bleibenden, schwarz-grauen, später schuppigen Rinde. Die Äste sind breit ausgebreitet, die Triebe grünlichbraun, kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, verjüngt, braun-gelb. Sie fruchtet früh, die Zapfen wachsen einzeln und in Gruppen, horizontal abstehend und sitzend, länglich, 5-10 × 3-4 cm. Die Nadeln wachsen in Fünferbüscheln, an den Zweigspitzen buschig gehäuft, 3-8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungsreihen, zart und gebogen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist in den Bergregionen Japans (Honshu und Hokkaido) und Südkoreas. Diese Art ist sehr variabel und kommt in den Bergen (1500-2500 m ü. d. M.) vor. Sie ist frostbeständig und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch mehr Niederschlag oder Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch teilweisen Schatten. Ihr Hauptnutzen liegt in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, wird sie für Bonsais verwendet.

Pflege: Am besten gedeihen sie in voller Sonne; im Halbschatten fällt die Krone meist lichter aus und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten hat sich bei jungen Bäumen ein windgeschützter Platz vor Winterwinden bewährt, ebenso ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft. Am besten geeignet sind durchlässige sandig-lehmige bis kiesige Böden; bei schweren Tonböden helfen eine gute Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa zwischen 4,5 und 6,5. Containerpflanzen werden von März bis November in nicht gefrorenen Boden gepflanzt; in der warmen Jahreszeit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung ratsam, in der Regel während der ersten zwei Saisonen. Nach dem Anwurzeln vertragen sie Trockenheit meist gut, langfristige Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelgefäulen. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, meist genügt Frühjahrskompost oder ein langsam freisetzender Dünger für Koniferen. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Zweige; bei einigen Sorten können zur Verdichtung die Frühlingskerzen im Mai bis Juni eingekürzt werden. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und verhindert das Überhitzen der Wurzeln. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise kein Winterschutz nötig; bei Pflanzen in Gefäßen sollte der Wurzelballen durch Mulch oder eine Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt werden. Die Trockenheitsresistenz ist mittel bis hoch, wobei Jungpflanzen einen höheren Feuchtigkeitsbedarf haben. Die Pflanzabstände sollten großzügig gewählt werden, orientiert an 4–8 m je nach Sorte und gewünschter Kronengröße, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.

Autor: Kamila | Revision: 09.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container S. 14
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0115 D: NL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle