Mädchen-Kiefer 'Nellie D.' Pinus parviflora 'Nellie D.'
Artikelnummer: 133360Produktdetailbeschreibung
Mädchen-Kiefer 'Nellie D.' - ist eine Zwergform der Mädchen-Kiefer, die aus den Gebirgsregionen Japans stammt, wo diese Art einen kleineren Baum mit fein geschichteter Krone bildet. Die Sorte 'Nellie D.' wächst sehr langsam und kompakt, nach zehn Jahren erreicht sie etwa 0,7 m Höhe und 0,5 m Breite, ausgewachsen meist um 1–1,2 m bei einer Breite von 0,8–1 m. Die Krone ist unregelmäßig buschig bis leicht aufstrebend und wirkt wie natürlich geformt. Die Nadeln stehen zu fünft, sind 3–5 cm lang, blaugrün bis stahlblau, bilden an den Zweigen dichte Büschel und lassen die Silhouette weich erscheinen. Zapfen erscheinen nur gelegentlich, sie sind klein, graubraun und eher aus der Nähe dekorativ, die Blüte im Mai hat überwiegend botanische Bedeutung. Der zwergige Wuchs und die beständige Nadelfarbe prädestinieren diese Kiefer für Steingärten, Vorgärten, japanisch inspirierte Gestaltungen und größere Kübel auf Terrassen. Sehr gut lässt sie sich mit niedrigen Ahornen, Azaleen, Heidepflanzen, kleinen Rhododendren und feinen Ziergräsern kombinieren, wo sie ganzjährig ein ruhiges, strukturgebendes Element bildet.
Mädchen-Kiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zierliche Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und hat kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und als Objekt für die berühmten Bonsais sehr beliebt. Es handelt sich um einen zart wirkenden, 10–20 m hohen Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt und schwarzgrau, später schuppig. Die Äste sind weit ausgebreitet, die jungen Triebe grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Die Art fruchtet früh, die Zapfen wachsen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5–10 × 3–4 cm. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, an den Zweigenden pinselartig gehäuft, sind 3–8 cm lang, tragen weiße Spaltöffnungsreihen und sind fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Gebirgslagen Japans (Honshū und Hokkaidō) und in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt in den Bergen in 1500–2500 m ü. M. vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch höhere Niederschläge oder Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch Halbschatten. Verwendet wird sie vor allem in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsais.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900484704 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
