Mädchen-Kiefer 'Saphir' Pinus parviflora 'Saphir'
Artikelnummer: 133363Produktdetailbeschreibung
Mädchen-Kiefer 'Saphir' - stammt aus den Gebirgs- und Küstenregionen Japans, wo sie an steinigen, windexponierten Hängen wächst. Die Sorte 'Saphir' wurde vor 1982 in den Niederlanden ausgelesen und wird wegen ihres kompakten Wuchses und ihrer auffallend blauen Nadeln geschätzt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen langsam wachsenden, strauchartigen bis mehrstämmigen Kleinbaum von etwa 2–3 m Höhe und 1,5–2,5 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm. Die Krone ist unregelmäßig aufrecht, die Äste sind leicht aufsteigend und breiten sich mit der Zeit in die Breite aus. Die Nadeln stehen zu fünft, sind etwa 4–6 cm lang, dicht und matt stahlblau und wirken an den Zweigen wie ein feiner bläulicher Schleier. Die Zapfen entwickeln sich nach der Bestäubung der unscheinbaren Blütenzapfen im Mai und reifen im zweiten Jahr. Sie sind eher klein, graubraun und verleihen älteren Pflanzen eine zusätzliche strukturelle Ebene. 'Saphir' findet Verwendung als Solitär in kleineren und mittelgroßen Gärten, in Heidegärten, in Gesellschaft von Ziergräsern, Japanischem Fächerahorn und Rhododendren, aber auch in modernen, schlicht gestalteten Pflanzungen, in denen der Kontrast zwischen blauen Nadeln und dunklen Oberflächen besonders zur Geltung kommt.
Mädchen-Kiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, feine Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und hat kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und sehr beliebt für die Gestaltung der berühmten Bonsais. Ein zierlich wirkender Baum von 10–20 m Höhe. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt und schwarzgrau, später schuppig. Die Äste sind weit ausladend, die Jahrestriebe grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Sie fruchtet früh, die Zapfen stehen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5–10 × 3–4 cm. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu fünft, sind an den Zweigenden pinselartig gehäuft, 3–8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungslinien, fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Gebirgslagen Japans (Honshu und Hokkaido) und in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt im Gebirge in 1500–2500 m ü. M. vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch höhere Niederschläge oder zusätzliches Gießen. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch leichten Halbschatten. Verwendet wird sie vor allem in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsais.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ von Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln. Bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, das größere Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäulen in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900484711 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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