Mädchen-Kiefer 'Tempelhof' Pinus parviflora 'Tempelhof'
Artikelnummer: 720112 957656 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japanische Zwergkiefer 'Tempelhof' - ein langsam wachsender, immergrüner Kultivar der Japanischen Zwergkiefer, charakteristisch durch einer dichten, breitkegelförmigen Krone und einem markanten blaugrünen bis silbrigblauen Nadelkleid. Sie gehört zu den Fünfnadelkifern und erhält mit zunehmendem Alter ein malerischeres, unregelmäßig verzweigtes Erscheinungsbild. In jungen Jahren bildet sie eine regelmäßigere, breitkegelförmige Krone, die sich bei älteren Pflanzen allmählich weitet und einen lockeren bis unregelmäßigen Charakter annimmt. Im Alter von etwa 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 1,5–2 m und eine Breite von 1–1,5 m. In reiferem Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 2–4 m; sehr alte Exemplare können noch gewaltiger werden. Die jährlichen Zuwächse liegen meist bei etwa 10–15 cm. Die Äste sind kräftig, dicht angeordnet, aufsteigend bis fast horizontal ausgebreitet. Die Triebspitzen richten sich in der Regel leicht nach oben. Die Nadeln wachsen in Bündeln zu fünft, sind relativ kurz, fein, leicht gebogen bis geringfügig gedreht und erreichen eine Länge von etwa 4–7 cm. Sie besitzen eine auffällige blaugrüne bis graublaue Farbe mit einem silbrigen Schimmer. Weißliche Spaltöffnungsstreifen bilden einen deutlichen Kontrast zum grünen Teil der Nadeln und verleihen der gesamten Krone die charakteristische blau-silberne Färbung. Sie ist sehr gut frosthart, bis etwa −28 bis −30 °C.
Japanische Mädchenkiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zarte Kiefer aus Japan. Sie ist kleiner im Wuchs, mit kürzeren Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und sehr beliebt als Objekt für die Kultivierung berühmter Bonsai. Ein zart wirkender, 10-20 m hoher Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, mit einer lange glatt bleibenden, schwarz-grauen, später schuppigen Rinde. Die Äste sind breit ausgebreitet, die Triebe grünlichbraun, kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, verjüngt, braun-gelb. Sie fruchtet früh, die Zapfen wachsen einzeln und in Gruppen, horizontal abstehend und sitzend, länglich, 5-10 × 3-4 cm. Die Nadeln wachsen in Fünferbüscheln, an den Zweigspitzen buschig gehäuft, 3-8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungsreihen, zart und gebogen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist in den Bergregionen Japans (Honshu und Hokkaido) und Südkoreas. Diese Art ist sehr variabel und kommt in den Bergen (1500-2500 m ü. d. M.) vor. Sie ist frostbeständig und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch mehr Niederschlag oder Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch teilweisen Schatten. Ihr Hauptnutzen liegt in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, wird sie für Bonsais verwendet.
Pflege: Am besten gedeihen sie in voller Sonne; im Halbschatten fällt die Krone meist lichter aus und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten hat sich bei jungen Bäumen ein windgeschützter Platz vor Winterwinden bewährt, ebenso ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft. Am besten geeignet sind durchlässige sandig-lehmige bis kiesige Böden; bei schweren Tonböden helfen eine gute Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa zwischen 4,5 und 6,5. Containerpflanzen werden von März bis November in nicht gefrorenen Boden gepflanzt; in der warmen Jahreszeit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung ratsam, in der Regel während der ersten zwei Saisonen. Nach dem Anwurzeln vertragen sie Trockenheit meist gut, langfristige Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelgefäulen. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, meist genügt Frühjahrskompost oder ein langsam freisetzender Dünger für Koniferen. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Zweige; bei einigen Sorten können zur Verdichtung die Frühlingskerzen im Mai bis Juni eingekürzt werden. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und verhindert das Überhitzen der Wurzeln. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise kein Winterschutz nötig; bei Pflanzen in Gefäßen sollte der Wurzelballen durch Mulch oder eine Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt werden. Die Trockenheitsresistenz ist mittel bis hoch, wobei Jungpflanzen einen höheren Feuchtigkeitsbedarf haben. Die Pflanzabstände sollten großzügig gewählt werden, orientiert an 4–8 m je nach Sorte und gewünschter Kronengröße, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Autor: Kamila | Revision: 09.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Verpackung/Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0039 D: CZ |
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