Japanische Mädchenkiefer 'Venus' Pinus parviflora 'Venus'
Artikelnummer: 133366Produktdetailbeschreibung
Japanische Mädchenkiefer 'Venus' - stammt aus den Bergregionen Japans. Dort wächst die Art an steinigen Hängen mit eher kargem, gut durchlässigem Boden und ausgeprägten Temperaturschwankungen. Die Sorte 'Venus' knüpft an diesen natürlichen Lebensraum an und bildet im Garten einen mittelhohen, regelmäßig verzweigten Strauch oder kleinen Baum, der nach einigen Standjahren etwa 3 m Höhe und rund 2 m Breite erreicht. Die Krone ist breit kegelförmig bis leicht unregelmäßig und nimmt mit den Jahren den Charakter eines alten Bergbaums an, der ruhig und ausgewogen wirkt. Die Nadeln stehen zu fünft im Büschel, sind 4–6 cm lang, weich, blaugrün und tragen einen silbrigen Schimmer, der vor allem auf der sonnenzugewandten Seite zur Geltung kommt. Im Winter behalten sie ihre Farbe und verleihen der Pflanzung einen feinen, kühlen Ton. Zapfen bilden sich eher an älteren Exemplaren. Sie sind klein, eiförmig, graubraun gefärbt und vor allem ein reizvolles Detail. 'Venus' eignet sich als Solitär im Rasen, im Vorgarten, an der Terrasse oder am Rand eines Heidegartens. Gut wirkt sie zusammen mit Japanischem Fächerahorn, niedrigen Rhododendren, Azaleen und immergrünen bodendeckenden Gehölzen, die den blaugrünen Farbton der Nadeln betonen. Dank des eher langsamen, aber sicheren Wuchses passt sie auch in kleinere Gärten, wo sie ganzjährig Struktur gibt, ohne häufige Eingriffe zu erfordern.
Japanische Mädchenkiefer - Pinus parviflora ist eine außergewöhnlich schöne, zierliche Kiefer aus Japan. Sie bleibt kleiner und hat kürzere Nadeln. In Japan ist sie unter dem Namen Goyomatsu bekannt und als Pflanze für die berühmten Bonsais sehr beliebt. Es handelt sich um einen zart wirkenden, 10–20 m hohen Baum. Die Krone ist breit kegelförmig, die Borke lange glatt und schwarzgrau, später schuppig. Die Äste sind weit ausgebreitet, die Triebe grünbraun und kurz behaart. Die Knospen sind klein, eiförmig, zugespitzt und braungelb. Die Art fruchtet früh. Die Zapfen stehen einzeln oder in Gruppen, waagerecht abstehend und sitzend, länglich, 5–10 × 3–4 cm. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu fünft, sind an den Zweigenden pinselartig gehäuft, 3–8 cm lang, mit weißen Spaltöffnungsreihen, fein und gebogen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Bergregionen Japans (Honshū und Hokkaidō) und in Südkorea. Die Art ist sehr variabel und kommt in Höhenlagen von 1500–2500 m ü. M. vor. Sie ist frosthart und anspruchslos an den Boden, benötigt jedoch mehr Niederschlag oder Bewässerung. Sie wächst sehr langsam und verträgt auch Halbschatten. Verwendet wird sie vor allem in Zierpflanzungen als Parkgehölz und, wie bereits erwähnt, für Bonsais.
Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone bleibt jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden die Frühjahrs-„Kerzen“ mitunter im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, bei etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der zu erwartenden Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900484728 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 250-300 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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