Magnolie 'Nakamura 6W' Magnolia 'Nakamura 6W'
Artikelnummer: 136490Produktdetailbeschreibung
Magnolie 'Nakamura 6W' - die Sorte entstand in Europa als Kreuzung der Arten Magnolia denudata und Magnolia liliiflora. 'Nakamura 6W' gehört zu den Typen mit kompakterem Habitus und festen Trieben und findet daher auch dort Verwendung, wo gewöhnliche Magnolien zu ausladend wirken. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen dichteren, aufrechten Strauch bis kleinen Baum von etwa 2,5–3,5 m Höhe und 2–3 m Breite, mit regelmäßiger Verzweigung und einer Krone, die sich für die Terrasse, den Vorgarten und die Rasenfläche eignet. An den unbelaubten Zweigen öffnen sich im April bis Mai becherförmige Blüten mit 10–15 cm Durchmesser, meist mit dunklerer purpurrosa bis weinroter Außenseite und hellerem Inneren. Die Blüte setzt bereits bei jüngeren Pflanzen zuverlässig ein, die Blüten bleiben je nach Frühjahrsverlauf etwa 2–3 Wochen dekorativ und liefern frühen Insekten Pollen. Die Blätter treiben nach der Hauptblüte aus, sind breit eiförmig, glänzend und dunkelgrün, im Herbst färben sie sich gelb. Zum Ende des Sommers können sich walzenförmige Sammelfrüchte mit roten Samen bilden, die einen kleinen herbstlichen Akzent setzen. In der Gestaltung kommt sie vor dunklen Nadelgehölzen, zwischen immergrünen Rhododendren und Heidepflanzen in saurem Boden sowie neben weißen und blauen Frühjahrszwiebelblumen gut zur Geltung, wo die Blüten wie der erste ruhige Ton der Saison wirken. Zweige mit schwellenden Knospen werden mitunter auch für die Vase verwendet.
Anbau: Magnolien benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, geschützt vor kalten Winden. Am besten gedeihen sie an einem Platz mit ausreichend Licht, aber ruhigem Mikroklima. Ideal ist ein tiefgründiger, humoser, durchlässiger und gleichmäßig feuchter Boden, vorzugsweise leicht sauer (pH 5,0–6,5). Kalkhaltige, schwere und staunasse Böden werden nicht vertragen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost ist sehr wichtig, da Magnolien ein flaches Wurzelsystem haben. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und bei Trockenheit entscheidend. Magnolien vertragen Trockenperioden schlecht, besonders im Sommer. Die Düngung sollte sparsam erfolgen – im Frühjahr genügen Kompost oder ein Dünger für säureliebende Gehölze. Übermäßige Stickstoffdüngung fördert das Blattwachstum auf Kosten der Blüte. Die meisten Magnolien sind gut winterhart, in der Regel bis –20 bis –25 °C, einige Arten auch mehr. Problematisch sind nicht die Winterfröste, sondern Spätfröste im Frühjahr, die die Blüten schädigen können. Jungpflanzen sollten im Winter mit Mulch geschützt werden. Magnolien sind allgemein gesund und widerstandsfähig, Krankheiten und Schädlinge treten nur ausnahmsweise auf. Die häufigsten Probleme hängen mit ungeeignetem Boden zusammen (Chlorose bei Kalk, Wurzelschäden durch Trockenheit). Ein Rückschnitt ist nicht nötig und wird von Magnolien schlecht vertragen. Es werden lediglich trockene oder beschädigte Äste leicht entfernt, am besten kurz nach der Blüte. Ein starker oder wiederholter Rückschnitt kann die Blüte einschränken.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Magnolien
Autor: Nikol | Revision: 16.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Magnolien |
|---|---|
| EAN: | 2284900489303 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300, 300 und mehr |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Magnolia B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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