Mandel 'Pfälzer Fruchtmandel' - Container Prunus amygdalus 'Pfälzer Fruchtmandel'
Artikelnummer: 109314Produktdetailbeschreibung
Mandel 'Pfälzer Fruchtmandel' - eine Mandelsorte, die für ihre großen süßen Mandeln und ihre auffällige Frühjahrsblüte geschätzt wird. Sie stammt aus Mitteleuropa, wo Mandelbäume traditionell in warmen Weinbaulagen kultiviert werden. Der Baum wächst mittelstark, bildet eine gut verzweigte Krone und wird je nach Unterlage und Schnitt im Garten meist als kleiner bis mittelgroßer Obstbaum gezogen. Die Blätter sind schmal lanzettlich, frischgrün und füllen nach der Blüte rasch die Krone. Die Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr, meist im März bis April, sind rosa bis hellrosa und duften zart. Zur Blütezeit wirkt der Baum sehr dekorativ, besonders in Vorgärten, an warmen Mauern oder in einem kleineren Obstgarten mit Pfirsichen, Aprikosen und früh blühenden Pflaumen. Die Früchte reifen von Ende September bis Oktober. Die Schale ist dünn bis weich, der Kern groß, süß, fein nussig und in der Küche vielseitig verwendbar. Mandeln enthalten pflanzliche Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Magnesium, Kalium, Calcium, Vitamin E und Vitamine der B-Gruppe. Sie eignen sich zum direkten Verzehr, zum Rösten, zum Backen, für Kuchen, Weihnachtsgebäck, selbst gemachte Mischungen, Mandelmilch und Desserts. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt daher auch als einzeln gepflanzter Baum. Ein zweiter Mandel- oder Pfirsichbaum mit ähnlicher Blütezeit kann den Fruchtansatz erhöhen, vor allem in kühleren Frühjahren oder bei geringerer Aktivität der Bestäuberinsekten.
Anbau: Für den Anbau in Deutschland werden warme, sonnige und windgeschützte Lagen bevorzugt, idealerweise an einem Südhang oder an einer sich erwärmenden Mauer. Geeignet ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger und eher trockener Boden ohne längere Staunässe. Der günstige pH-Wert liegt bei etwa 6,8–7,8, auf sauren Böden gedeiht die Sorte nach Zugabe von Kalk und verbesserter Drainage. Gepflanzt wird im Frühjahr oder im Herbst, Containerpflanzen in der Regel von März bis November außerhalb von Frostperioden. Nach der Pflanzung helfen Mulch und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Saisons, später ist die Sorte meist trockenheitsverträglich. Der Schnitt erfolgt ähnlich wie beim Pfirsich, mit Auslichten der Krone und Erneuerung des Fruchtholzes. In kühleren Regionen bewähren sich ein zurückhaltender Winterschnitt und gegebenenfalls ein Formschnitt im Sommer. Ausgewählten Quellen zufolge ist ausgereiftes Holz bis etwa -23 °C frosthart, die Blüten können jedoch durch Frost während der Blüte geschädigt werden, daher ist eine spätere Blütezeit von Vorteil. Der empfohlene Pflanzabstand im Obstgarten beträgt etwa 4–5 m. Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegen die Kräuselkrankheit, dennoch können in ungünstigen Jahren Monilia-Spitzendürre an Blüten und Trieben, Bakterienbrand und Blattläuse auftreten. Vorbeugend wirken eine luftige Krone, ein nicht vernässter Boden und ein geschütztes Kleinklima. Die Kultur im Kübel ist bei schwächer wachsenden Unterlagen möglich, empfehlenswert sind ein Gefäß mit Drainageschicht und ein Winterschutz für den Wurzelballen.
Autor: Kristýna | Revision: 06.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Mandeln |
|---|---|
| EAN: | 2284900330346 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: |
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