Mandelbaum 'Ferragnes' Prunus amygdalus 'Ferragnes'
Artikelnummer: 50736 886078 15489 4451 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Mandelbaum 'Ferragnes' - diese französische Sorte gehört zu den meistangebauten Sorten Europas, und zwar dank ihrer außergewöhnlich späten Blüte, mit der sie Spätfrösten zuverlässig entgeht. Sie stammt aus der renommierten Zuchtstation in Bordeaux (Institut INRAE). Der Baum wächst mittelstark, bildet eine lockere, gut formbare Krone und zeichnet sich durch einen sehr frühen Ertragsbeginn aus. Aufgrund der hohen Frosthärte von Blütenknospen und Holz liefert er stabile Ernten auch dort, wo andere Mandelbäume wegen der Launen des Frühjahrswetters versagen. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar, benötigt für den maximalen Ertrag jedoch die Bestäubung durch eine andere, gleichzeitig blühende Sorte – ideale Befruchtersorten sind 'Pfalzer Mandeln' oder die bewährte 'Sladkoplodá krajová' aus unserem Sortiment. Die Früchte (Steinfrüchte) reifen Ende August, wenn die äußere grüne Fruchthülle aufplatzt und eine halbweiche, hellbraune Schale freigibt. Die Kerne selbst sind sehr groß, elegant elliptisch gestreckt und bestechen durch einen köstlichen, fein süßlichen Geschmack ohne jede Spur von Bitterkeit. Die Kerne bieten eine hohe Ausbeute und sind ein natürlicher Speicher für Mineralstoffe, gesunde Fette und Vitamine. Die Ernte erfolgt an der Wende von August zu September, sobald die Schalen von selbst aus der Hülle fallen. Nach schonendem Trocknen lassen sich die Mandeln sehr lange ohne Qualitätsverlust lagern. Sie eignen sich sowohl zum direkten Verzehr als gesunder Snack als auch zum feinen Backen, zur Herstellung von hausgemachtem Marzipan, Likören oder zum Rösten. Im Frühjahr ist der Baum dank der Fülle rosa-weißer Blüten zudem ein prachtvoller Blickfang im Garten.
Anbau: Für den Anbau in Deutschland werden warme, sonnige und windgeschützte Lagen bevorzugt, idealerweise an einem Südhang oder an einer wärmespeichernden Mauer. Geeignet ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger und eher trockener Boden ohne längere Staunässe. Der passende pH-Wert liegt bei etwa 6,8–7,8, auf sauren Böden gedeiht die Sorte nach Kalkgabe und Verbesserung der Drainage. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst, Containerbäume werden in der Regel von März bis November außerhalb von Frostperioden gepflanzt. Nach der Pflanzung helfen Mulch und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Saisons, später erweist sich die Sorte meist als trockenheitsverträglich. Der Schnitt erfolgt ähnlich wie beim Pfirsich, mit Auslichten der Krone und Erneuerung des Fruchtholzes. In kühleren Regionen bewährt sich ein zurückhaltender Winterschnitt und gegebenenfalls ein Formschnitt im Sommer. Ausgewählten Quellen zufolge ist das ausgereifte Holz bis etwa -23 °C frosthart, die Blüten können jedoch durch Frost während der Blütezeit geschädigt werden, weshalb der spätere Blühtermin von Vorteil ist. Der empfohlene Pflanzabstand in der Obstanlage beträgt etwa 4–5 m. Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegen die Kräuselkrankheit, dennoch können in ungünstigen Jahren Monilia-Spitzendürre an Blüten und Trieben, Feuerbrand und Blattläuse auftreten. Vorbeugend wirken eine luftige Krone, ein nicht vernässter Boden und die Wahl eines geschützten Mikroklimas. Die Kultur im Kübel ist bei schwächer wachsenden Unterlagen möglich, empfehlenswert sind ein Gefäß mit Drainageschicht und ein Winterschutz für den Wurzelballen.
Autor: Lucie | Revision: 2.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Mandeln |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ |
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