Mandelbaum 'Robijn' Prunus amygdalus 'Robijn'
Artikelnummer: 4454Produktdetailbeschreibung
Mandelbaum 'Robijn' - die Sorte 'Robijn' zählt zu den modernen Mandeln, die für die kühleren Regionen Europas gezüchtet wurden. Im Gartenhandel wird sie häufig auch als Hybridmandel (Prunus × persicoides, syn. Prunus × amygdalopersica) angeboten, da sie Zierwert mit regelmäßigerem Fruchtansatz verbindet. Sie bildet einen kleinen bis mittelgroßen, sommergrünen Baum mit halbaufrechtem Wuchs. Noch vor dem Blattaustrieb erscheinen im März bis April zahlreiche schalenförmige Blüten, zunächst zartrosa, später fast weiß, die Bienen anlocken. Die Sorte ist selbstfruchtbar, dennoch erhöht sich der Fruchtansatz oft, wenn ein weiterer Mandelbaum oder auch ein Pfirsich in der Nähe gepflanzt wird. Die Frucht ist eine filzige, grüne Steinfrucht, die bei der Reife aufspringt. Die Kerne werden meist von Ende August bis September geerntet, sie sind süß und aromatisch und eignen sich zum Backen, für Granola sowie für selbst hergestellte Mandeldrinks. Mandeln enthalten von Natur aus Fette mit überwiegend ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamin E und werden daher in der Küche als konzentrierte Zutat geschätzt. Dank der Frühjahrsblüte und der kompakteren Krone eignet sich der Baum als Solitär an der Terrasse, für kleinere Obstgärten und für essbare Beete mit Lavendel, Salbei und niedrigen Gräsern.
Anbau: Für den Anbau in Deutschland werden warme, sonnige und windgeschützte Lagen bevorzugt, idealerweise ein Südhang oder ein Standort an einer sich aufheizenden Mauer. Geeignet ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger und eher trockener Boden ohne anhaltende Staunässe. Der passende pH-Wert liegt etwa bei 6,8–7,8, auf sauren Böden gedeiht der Baum nach einer Kalkgabe und verbesserter Drainage. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst, Containerpflanzen werden in der Regel von März bis November außerhalb von Frostperioden gesetzt. Nach der Pflanzung helfen Mulch und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Jahren, später ist die Sorte meist trockenheitsverträglich. Der Schnitt erfolgt ähnlich wie beim Pfirsich, mit Auslichten der Krone und Erneuerung des Fruchtholzes. In kühleren Gegenden bewährt sich ein zurückhaltender Winterschnitt und gegebenenfalls ein Formschnitt im Sommer. Ausgewählten Quellen zufolge ist ausgereiftes Holz bis etwa -23 °C frosthart, die Blüten können jedoch durch Frost während der Blütezeit geschädigt werden, daher ist ein späterer Blühtermin von Vorteil. Der empfohlene Pflanzabstand im Obstgarten beträgt etwa 4–5 m. Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegen die Kräuselkrankheit, in ungünstigen Jahren können dennoch Monilia-Spitzendürre an Blüten und Trieben, Feuerbrand und Blattläuse auftreten. Vorbeugend wirken eine luftige Krone, ein nicht vernässter Boden und ein geschütztes Kleinklima. Eine Kultur im Kübel ist bei schwach wachsenden Unterlagen möglich, geeignet ist ein Gefäß mit Drainageschicht und Winterschutz für den Wurzelballen.
Autor: Nikol | Revision: 9.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Mandeln |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL |
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