Maximowicz-Ahorn Acer maximowiczianum
Artikelnummer: 8885640 79311 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Maximowicz-Ahorn - auch unter dem Namen Nikko-Ahorn bekannt. Es handelt sich um eine seltener kultivierte, sommergrüne Ahornart mit ruhigem Habitus, dreizähligen Blättern und auffälliger Herbstfärbung. Die Heimat liegt in Ostasien, vor allem in China und Japan, wo die Art in lichten Bergwäldern, an Waldrändern und in kühleren, feuchteren Lagen wächst. In die europäische Kultur gelangte sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Baumschule Veitch sie aus den Sammlungen von Charles Maries nach England brachte. Das Wachstum ist langsam bis mittelstark, im Garten entsteht meist ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit gerundeter, später breit eiförmiger Krone. Ausgewachsen erreicht er etwa 8–12 m Höhe und 5–8 m Breite. Die Borke ist grau bis dunkel graubraun und im Alter fein rissig. Die Blätter stehen gegenständig und setzen sich aus drei elliptischen bis eiförmigen Blättchen zusammen, wobei das mittlere meist am größten ist und etwa 8–12 cm lang wird. Die Blattoberseite ist mattgrün, die Unterseite graugrün und fein filzig behaart. Im Mai erscheinen kleine gelbe Blüten in kleinen Büscheln, die für bestäubende Insekten wertvoll sind. Die Früchte sind sich braun färbende, geflügelte Spaltfrüchte. Die größte Wirkung entfaltet der Baum im Herbst, wenn sich das Laub von Hellgelb über Orange und Rosa bis Rot verfärbt. In der Gartengestaltung kommt er als Solitär im Rasen, am Rand von Gehölzgruppen, an Teichen und vor dunklen Nadelgehölzen besonders zur Geltung.
Anbau: Bevorzugt wird ein Standort in der Sonne bis im Halbschatten, in wärmeren Regionen Deutschlands bekommt ihm lichter Halbschatten und ein geschützter Standort mit gleichmäßigerer Feuchtigkeit gut. Die Art verträgt kühlere Lagen, junge Pflanzen schätzen jedoch einen windgeschützten Platz, eine dickere Mulchschicht und einen Boden ohne winterliche Staunässe. Am besten gedeiht sie in humosem, nährstoffreichem, lehmigem bis tonig-lehmigem Boden, der durchlässig ist, in der Tiefe aber nicht austrocknet. Der geeignete pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, Ballenware am besten von November bis April, sofern der Boden nicht gefroren ist. Bei Solitärpflanzung ist ein Abstand von mindestens 5–8 m zu Gebäuden und anderen Gehölzen einzuhalten. Für Hecken wird diese Art nicht verwendet. Nach der Pflanzung empfehlen sich eine Stammverankerung, ein Gießrand und eine 5–7 cm starke Mulchschicht, die die Rinde nicht berühren sollte. In den ersten 2–3 Jahren ist in trockenen Wochen durchdringendes Gießen wichtig, später übersteht der Baum kurze Trockenperioden besser, anhaltende Trockenheit schwächt jedoch die Herbstfärbung. Zur Düngung genügt im Frühjahr Kompost oder ein langsam wirkender Dünger. Der Rückschnitt beschränkt sich auf trockene, beschädigte und sich kreuzende Äste. Die Kultur im Kübel ist nur vorübergehend bei jungen Pflanzen möglich. Ausgereifte Pflanzen sind unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa -26 °C bis -29 °C winterhart. Die Art gilt als recht widerstandsfähig, auftreten können Blattläuse, Spinnmilben, Blattfleckenkrankheiten oder Echter Mehltau.
Autor: Nikol | Revision: 25.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ahornbäume (Acer) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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