Milchweiße Zwergmispel Cotoneaster lacteus

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Immergrüner Sichtschutz mit weißen Blüten und roten Früchten, der auch im Winter ziert. Die Milchweiße Zwergmispel bildet einen dichten, bogig verzweigten Strauch von etwa 2,5–4 m Höhe und 2,5–4 m Breite. Die ledrigen Blätter sind oberseits dunkelgrün, unterseits hell filzig, wodurch der Strauch ganzjährig kompakt wirkt. Im Juni erscheinen reiche weiße Blütenstände, ab Herbst große Büschel roter Früchte für die Vogelwelt. Geeignet für frei wachsende Hecken, Sichtschutzpflanzungen und größere Böschungen. Die Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Milchweiße Zwergmispel - immergrüner, in kühlen Lagen teilweise laubabwerfender Strauch aus der Familie der Rosengewächse. Die Art stammt aus den chinesischen Provinzen Yunnan und Sichuan, wo sie in lichten Gebüschen, an Hängen und an Waldrändern wächst. Im Garten bildet sie einen kräftigen, dicht verzweigten Strauch mit bogig überhängenden Trieben. Die übliche Höhe beträgt 2,5–4 m, die Breite 2,5–4 m, unter günstigen Bedingungen kann sie noch stattlicher werden. Die Blätter sind elliptisch, ledrig, oberseits dunkelgrün und glänzend, unterseits auffallend hell filzig, was der Art ihren Namen gab. Im Juni erscheinen an den Triebenden reiche Doldenrispen mit zahlreichen kleinen weißen Blüten. Bei warmem Wetter werden sie gern von Bienen und anderen Bestäubern besucht. Ab September reifen dichte Büschel roter Apfelfrüchte, die oft bis in den Winter an den Zweigen haften und Vögeln als Nahrung dienen. Die Früchte sind dekorativ und nicht zum Verzehr bestimmt. Die Milchweiße Zwergmispel eignet sich als Solitär, immergrüner Sichtschutz, frei wachsende Hecke und als Hintergrund für Stauden. Gute Begleiter sind Schneeball, Berberitze, Mahonie, Feuerdorn, Spiere, Chinaschilf, Lenzrosen und helle Zwiebelblumen.

Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne bis im Halbschatten, im Schatten verkahlt sie, blüht und fruchtet schwächer. Geeignet ist ein durchlässiger, humoser Boden mit guter Drainage, der nicht völlig austrocknet, aber auch nicht dauerhaft staunass bleibt. Schwach saure wie kalkhaltige Böden werden vertragen, als Richtwert pH 5,5–7,5. Nach der Pflanzung empfiehlt sich in der ersten Saison regelmäßiges Gießen, später ist sie recht trockenheitsverträglich. Eine mäßige Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Ziergehölze genügt, eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält den Unterwuchs sauber. Der Rückschnitt beschränkt sich meist auf das Einkürzen zu lang gewordener Triebe nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr, um die Verzweigung zu fördern und eine niedrige Linie zu halten. Die Pflanzzeit reicht von März bis November, sofern der Boden nicht gefroren ist. Für einen raschen Bestandsschluss wird ein Pflanzabstand von 80 cm gewählt, also etwa 3–5 Pflanzen pro m². Die Art ist frosthart bis etwa -20 °C. In offenen Lagen können Wintersonne und Wind zum Vertrocknen der Blätter führen, daher helfen eine Mulchschicht und Gießen bei Tauwetter im Winter. An Krankheiten können Feuerbrand und in trockenen Sommern Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse oder Napfschildläuse. Das rechtzeitige Entfernen geschädigter Triebe und eine luftige Pflanzung verringern das Risiko in der Regel.

Autor: Kristýna | Revision: 24.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zwergmispel (Cotoneaster)
EAN: Variante wählen
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cotoneaster B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL

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