Minze 'Mojito' Mentha-Art 'Mojito'
Artikelnummer: 885043Produktdetailbeschreibung
Minze 'Mojito' - zählt zu den aromatischen Sorten für Getränke und die kalte Küche, traditionell als „Hierbabuena“ für den Mojito. Botanisch handelt es sich um eine Kreuzung aus Grüner Minze und Apfelminze mit kriechenden Rhizomen und raschem Austrieb. Die Blätter sind oval und fein filzig behaart. Beim Zerreiben verströmen sie einen frischen Duft mit reiner Minznote, die weniger scharf wirkt als bei der Pfefferminze. Im Laufe der Saison entstehen kompakte Horste von etwa 40–60 cm Höhe, die Ausläufer können jedoch auch über den vorgesehenen Bereich hinauswachsen. Im Juli und August erscheinen kleine rosafarbene Blüten in schlanken Ähren, die gern von Bienen besucht werden. Die frischen Blätter verfeinern Limettendrinks, Obstsalate, Sirupe und Kräuterbutter und passen ebenso gut zu sommerlichen Desserts und Fruchtsoßen. Beim Trocknen wird das Aroma etwas milder. Im Beet lässt sich die Pflanze auch als essbarer Bodendecker an Wegrändern oder Sitzplätzen einsetzen. In Pflanzungen harmoniert sie gut mit Lavendel, Thymian und Salbei, wobei der Kontrast der Blattstrukturen zur Geltung kommt. Da die Ausläufer sehr wüchsig sind, wird die Sorte häufig in einem begrenzten Bereich kultiviert, etwa in einem eingegrabenen Topf.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, bevorzugt in einem wärmeren Kleinklima mit guter Luftzirkulation und an einem geschützten Standort, der das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck verringert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der stets leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schweren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberem Material für einen besseren Wasserabzug, im Gefäß ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist als Richtwert geeignet. Gegossen wird regelmäßig, im Topf häufiger, da der Wurzelballen schneller austrocknet. Anhaltende Trockenheit mindert das Aroma und begünstigt Minzrost und Spinnmilben, die Trockenheitsverträglichkeit ist daher eher gering bis mittel. Die Düngung erfolgt mit Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer maßvollen Nährstoffergänzung während der Saison, im Gefäß in schwächeren, aber regelmäßigen Gaben. Durch Rückschnitt nach der Haupternte oder nach der Blüte bleibt der Bestand dicht und treibt zarter nach. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren häufig durch Teilung verjüngt. Eine Mulchschicht aus Kompost stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Die meisten Minzen blühen von Juli bis September, die Blätter werden laufend von Mai bis September geerntet und duften vor der Blüte am intensivsten. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt je nach Art und Standort bei etwa -20 bis -30 °C. Im Gefäß besteht die Gefahr, dass der Ballen durchfriert, daher empfiehlt sich eine Isolierung des Topfes und ein geschützter Platz. Für Einsteiger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome mit einer Wurzelsperre oder durch Kultur im Gefäß zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren und 40–50 cm bei kräftigen Typen, was rund 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen zählen Minzrost, Echter Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, an Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, vor allem bei Trockenheit und zu dichtem Bestand.
Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900353017 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0137 D: IT |
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