Moor-Kiefer 'Hora Sv. Šebestiána' Pinus uncinata 'Berg des Hl. Sebastian'
Artikelnummer: 120345Produktdetailbeschreibung
Moor-Kiefer 'Hora Sv. Šebestiána' - eine neuere Kiefernsorte mit relativ langsamem Wuchs. In der Natur ist die Art an kühlere Standorte mit hohem Grundwasserspiegel gebunden, an Moorkiefernwälder und offene, nährstoffarme Hochmoore. Im Garten bildet sie einen immergrünen Strauch bis kleineren Baum mit dichterer Verzweigung und kegelförmigem bis unregelmäßig pyramidalem Habitus. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind steif, sattgrün und meist 3–8 cm lang. Im Mai erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen mit Pollen, im Laufe des Sommers werden kleine weibliche Zapfen angelegt, aus denen eiförmige bis kegelförmige Zapfen von etwa 3–5 cm Länge heranreifen. In Kultur ist meist mit einer Höhe von etwa 8–12 m und einer Breite von 3–5 m zu rechnen, der Wuchs ist eher langsam bis mittelstark. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5 bis 10 cm. Das Gehölz eignet sich als Solitär, für Gruppen mit Heidesträuchern, Heidelbeeren und Gräsern sowie für die Bonsaigestaltung, bei der die feine Nadelzeichnung und die kompakte Verzweigung besonders zur Geltung kommen. Dank tieferer Wurzeln und festeren Holzes bewährt es sich auch zur Hangbefestigung und in naturnahen Pflanzungen, in denen eine ganzjährige Struktur und Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind und Schnee gefragt sind.
Moor-Kiefer - eine einzigartige Kiefer, die zu den seltenen und gefährdeten Nadelgehölzen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10–20 m. Der Wuchs ist relativ langsam. Sie ist mit der Latschenkiefer und der Waldkiefer verwandt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und sind sattgrün. Sie kommt als Solitär, aber auch in Gruppenpflanzungen gut zur Geltung. Geeignet auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen. Sie wird außerdem zur Bonsaigestaltung verwendet.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich ist ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November außerhalb von Frostperioden gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, zur Verdichtung lassen sich bei manchen Arten die jungen Triebe („Kerzen“) im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht gewöhnlich bis etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise kein Winterschutz nötig, bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Autor: Kristýna | Revision: 05.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900395956 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 800 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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