Nashi-Birne 'Kosui' Pyrus pyrifolia 'Kosui'

Artikelnummer: 3995
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Die Nashi-Birne 'Kosui' reift in Deutschland meist von August bis September. Die Früchte sind rund bis leicht abgeflacht, mit gelbbrauner bis bronzefarbener Schale und feinen Lentizellen. Das Fruchtfleisch ist weiß, fest, ausgesprochen knackig und saftig, süß-aromatisch mit frischer Säure und ohne Mehligkeit. Es eignet sich für den Frischverzehr und für Salate. Kühl gelagert halten die Früchte mehrere Wochen. Die Blüte erscheint im April mit weißen Blüten in kurzen Büscheln. Für regelmäßige Erträge empfiehlt sich eine Befruchtersorte wie 'Hosui', 'Shinseiki' oder 'Chojuro'. Die Früchte haben einen hohen Wasser- und Ballaststoffanteil und enthalten auch Vitamin C. Die Krone spendet lichten Schatten für Zwiebelblumen und niedrige Kräuter.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Nashi-Birne 'Kosui' - die Sorte 'Kosui' zählt zu den früheren Typen und reift unter mitteleuropäischen Bedingungen meist von August bis September. Die Früchte sind rund bis leicht abgeflacht, mit gelbbrauner bis bronzefarbener Schale, feinen hellen Lentizellen und festem Stiel. Das Fruchtfleisch ist weiß, fest, ausgesprochen saftig und süß-aromatisch mit frischer Säure, ohne Mehligkeit. Daher eignet es sich vor allem für den Frischverzehr, für Obstsalate und kalte Desserts. Nach der Ernte halten die Früchte kühl gelagert in der Regel mehrere Wochen. Die Blütezeit liegt meist im April. Die weißen Blüten stehen in kurzen Büscheln und bieten Insekten frühen Pollen und Nektar. Für höhere und regelmäßigere Erträge bewährt sich die Pflanzung einer weiteren Nashi-Sorte mit gleicher Blütezeit in der Nähe, häufig 'Hosui', 'Shinseiki' oder 'Chojuro'. Die Früchte enthalten einen hohen Anteil an Wasser und Ballaststoffen, außerdem gängige Mineralstoffe und Vitamin C, und finden daher auch in der leichten, frischen Küche Verwendung. Im Naschgarten wirkt der Baum natürlich neben Kornelkirschen, Felsenbirnen und Johannisbeeren. Unter der Krone kommen Frühjahrszwiebelblumen und niedrige Kräuter zur Geltung, da das Laub eher lichten Schatten bildet.

Anbau:  Gewählt werden sonnige Standorte, geschützt vor austrocknendem Wind. Geeignet ist ein tiefgründiger, humoser und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schweren Lehmböden wird die Drainage durch Zugabe von Kies und organischem Material verbessert. Bei jungen Bäumen ist eine gleichmäßige Bewässerung besonders von Juni bis August wichtig. Der Schnitt erfolgt ähnlich wie bei Birnen. Ziel ist eine luftige Krone und die Auslichtung des Fruchtholzes, sinnvoll ist auch ein Sommerschnitt kräftiger Triebe. Die Düngung fällt maßvoll aus: Im Frühjahr wird Kompost oder ein ausgewogener Obstdünger eingesetzt, bei Trockenheit hilft Mulch. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November. Ausgewachsen erreicht der Baum je nach Unterlage und Schnitt meist 4–6 m Höhe und eine ähnliche Breite. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird in der Praxis mit etwa −27 °C angegeben, die Blüten können jedoch empfindlich auf Spätfröste reagieren. Unter den Krankheiten sind vor allem Feuerbrand und Schorf zu beobachten. Ein rechtzeitiges Auslichten der Krone senkt den Infektionsdruck. Der empfohlene Pflanzabstand im Garten beträgt 3,5–4,5 m. Die Kultur im Kübel ist bei Wahl einer schwächer wachsenden Unterlage und einem Volumen von mindestens 40–60 l möglich. Wichtig sind ein guter Wasserabzug und ein Winterschutz für den Wurzelballen gegen Durchfrieren. Die Bestäubung übernehmen Bienen und Hummeln, daher lohnt sich ein blütenreicher Unterwuchs rund um den Baum.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Birnen

Autor: Nikol | Revision: 9.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Nashi-Birnen
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Birnbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-birnbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Pyrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL
Plant Passport 2: A: Pyrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0108 D: PL

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