Nektarine 'Venus' Prunus persica 'Venus'
Artikelnummer: 1939 53049 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Nektarine 'Venus' – eine späte Sorte aus italienischer Züchtung, die aus der Kreuzung der Sorten 'Stark Red Gold' × 'Flamekist' hervorgegangen ist. In fachmännischen obstbaulichen Unterlagen wird sie als späte gelbfleischige Sorte geführt, die etwa 35 Tage nach dem Pfirsich 'Redhaven' reift. Der Baum wächst recht kräftig und bildet eine gut formbare Krone. Die endgültige Höhe und Breite im ausgewachsenen Zustand hängen primär von der verwendeten Unterlage, der Schnittmethode und der gewählten Erziehungsform ab. Die Blätter sind lang, lanzettlich und grün. Die Blüte erfolgt vor dem Blattaustrieb, meist von April bis Anfang Mai. Die Sorte ist selbstbefruchtend, sodass für eine reiche Ernte kein weiterer Bestäuber erforderlich ist. Die Früchte sind groß bis sehr groß, rund bis leicht oval. Die feste gelbe Schale ist fast flächendeckend von einer sattroten Deckfarbe überzogen. Das gelbe Fruchtfleisch ist fest, saftig, aromatisch und süß, je nach Anbaubedingungen mit einem ausgewogenen Verhältnis von Süße und Säure. Am Kern können sich rote Streifen zeigen. Der Stein lässt sich gut vom Fruchtfleisch lösen, was den Verzehr sowie die Weiterverarbeitung erleichtert. Die Früchte eignen sich hervorragend für den direkten Verzehr, für Obstsalate, Desserts, Kompotte und weitere hausgemachte Spezialitäten. Unter den Bedingungen in Tschechien reifen sie in der Regel an der Wende vom August zum September, wobei der genaue Termin vom Wetterverlauf und dem Standort abhängt. Vorteilhaft sind der späte Erntezeitpunkt und die gute Qualität der Früchte. Im Garten eignet sie sich für warme Obststandorte, an denen sie frühreifere Pfirsiche und Nektarinen wunderbar ergänzt. Die Blüten werden von bestäubenden Insekten besucht. Die oberirdischen Teile sind dornenlos.
Anbau: Sie benötigen leichtere bis mittelschwere, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, wobei ein neutraler bis schwach alkalischer pH-Wert optimal ist. Ungeeignet sind schwere, staunasse oder kalte Böden, in denen die Bäume geschwächt werden und Krankheiten vermehrt auftreten. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten und nördlichen Winden geschützt sein. Die Pflanzung ist von Frühjahr bis Herbst geeignet und es muss ausreichend Platz für die Entwicklung der Krone und des Wurzelsystems gewährleistet werden. Beim Pflanzen mehrerer Bäume werden Abstände von etwa 4 bis 5 Metern empfohlen, abhängig von der Wuchsstärke der verwendeten Unterlage. Die Bewässerung ist besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, wenn eine regelmäßige und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit gewährleistet sein muss, wobei Staunässe nicht vertragen wird. Die Düngung erfolgt hauptsächlich im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngemitteln mit mäßigem Stickstoffgehalt, um übermäßiges Wachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit zu vermeiden. Der Schnitt von Nektarinen ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer regelmäßigen Fruchtbarkeit und wird jährlich durchgeführt, vor allem im Frühjahr nach dem Austreiben der Knospen, wobei die Bildung neuer fruchttragender Triebe gefördert und das Auftreten von Krankheiten reduziert wird.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Pfirsichbäumen und Nektarinen
Autor: Nicol | Revision: 30.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Nektarinen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nektarinen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-pfirsichen-und-nektarinen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: |
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