Orangenbaum 'Buckeye' Citrus sinensis 'Buckeye'
Artikelnummer: 133258Produktdetailbeschreibung
Orangenbaum 'Buckeye' - gehört zu den Sorten der Süßorange aus dem Anbaugebiet der Navelorangen, wo sie als Mutation der Sorte 'Washington Navel' entstand. Sie besitzt den typischen Nabel an der Fruchtspitze und ein praktisch kernloses Fruchtfleisch. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wächst sie im Kübel als immergrüner Strauch bis kleines Bäumchen von etwa 1,5 bis 2 m Höhe und rund 1,2 m Breite, mit dichter Krone und dunkelgrünen, ledrigen Blättern ähnlich der Art Citrus sinensis. Im Frühjahr, meist von April bis Juni, erscheinen weiße, wachsartige Blüten in kleineren Blütenständen, die stark duften und während des Sommeraufenthalts im Freien bestäubende Insekten anlocken. Die Früchte sind kugelig bis leicht abgeflacht, erreichen einen Durchmesser von etwa 7 bis 9 cm, tragen eine kräftig orangefarbene Schale und ein saftiges Fruchtfleisch von süßem Geschmack mit feiner Säure. In Mitteleuropa reifen sie in Kübelkultur je nach Art der Überwinterung etwa von November bis Januar. Die Orangen eignen sich zum Frischverzehr, für Säfte und Desserts. Fruchtfleisch und Saft enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C sowie zahlreiche natürliche Antioxidantien, die eine abwechslungsreiche Ernährung sinnvoll ergänzen. Die dekorative Wirkung der immergrünen Krone mit Früchten im Winter macht die Pflanze zu einem markanten Solitär für Wintergärten und sonnige Innenräume.
Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und geschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und die Früchte sich ausfärben. Das Substrat sollte locker und rasch durchlässig sein, einen pH-Wert von 6,0–6,5 und einen höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack aufweisen. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfaser, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil zur Drainage, etwa Perlit, Bims oder grobem Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben soll die Oberfläche leicht abtrocknen, denn dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wurzelfäule“). Vom Frühjahr bis Ende Sommer wird ein Zitrusdünger verwendet, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie eine laufende Versorgung mit Spurenelementen, vor allem Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte, dabei werden sich kreuzende und verdichtende Triebe entfernt und die Kronenmitte licht gehalten. In Kübeln mit 30–50 Litern Volumen bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, ein Umtopfen nach etwa zwei Jahren in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten Frösten erfolgt der Umzug in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C, wo weniger gegossen und auf gute Luftzirkulation geachtet wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kühlen Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit Temperierung über 0 °C. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann jedoch ein leichtes Schütteln der Zweige oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern.
Autor: Kristýna | Revision: 26.11. 2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900480614 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Fruchtfarbe: | Orange |
| Ernte-/Reifedatum: | November, Januar, Dezember |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
