Orangenbaum 'Thomson' Citrus sinensis 'Thomson'
Artikelnummer: 133279Produktdetailbeschreibung
Orangenbaum 'Thomson' - frühe Navelorangen-Sorte, die um 1891 als Mutation der bekannten Sorte 'Washington' auf der Plantage von A. C. Thomson in Kalifornien entstand. Der Baum wächst mittelstark, bildet eine niedrigere, leicht ausladende Krone und erreicht in warmem Klima etwa 3–4 m Höhe und 2–3 m Breite, im Kübel in unseren Breiten meist 1,5–2 m. Im Frühjahr, meist von April bis Mai, öffnen sich zahlreiche weiße Blüten mit intensivem Zitrusduft, der Terrasse oder Wintergarten erfüllt. Die Sorte fruchtet überwiegend parthenokarp, die Blüten sind zwittrig und der Baum bildet Früchte auch ohne weitere Befruchtersorten. Die Früchte sind mittelgroß, etwa 7–8,5 cm, rund bis leicht oval mit abgeflachten Polen und dem typischen, nach außen geöffneten Nabel. Die Schale ist dünn bis mittelstark, glatt, gelb bis hellorange und lässt sich gut schälen. Das Fruchtfleisch ist bernsteingelb, von festerer Struktur und mittlerer Saftigkeit, die Segmente sind fein getrennt und meist kernlos. Die Früchte sind besonders reich an Vitamin C und enthalten zudem Carotinoide, die zu einer abwechslungsreichen Obstkost beitragen. Der Geschmack ist süß und mild, etwas weniger aromatisch als bei 'Washington', geeignet zum Frischverzehr und zum Pressen von frischem Saft. Die Früchte reifen etwa 10–20 Tage früher als bei 'Washington', im Mittelmeerraum erfolgt die Ernte in der Regel ab November, in der Kübelkultur in Mitteleuropa vom Spätherbst bis in den Winter.
Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und geschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und die Früchte ihre Farbe entwickeln. Das Substrat sollte luftig und rasch abtrocknend sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfasern, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil zur Drainage, etwa Perlit, Bims oder grobem Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den Wassergaben sollte die Oberfläche leicht abtrocknen, denn dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wasserschimmel“). Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers wird Zitrusdünger verwendet, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie die laufende Ergänzung von Spurenelementen, vor allem Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte, dabei werden sich kreuzende und verdichtende Triebe entfernt und die Kronenmitte licht gehalten. In Kübeln mit 30–50 Litern Volumen entsteht ein stabiler Fruchtansatz, ein Umtopfen nach etwa zwei Jahren in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten leichten Frösten erfolgt der Umzug in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C, wo die Wassergabe reduziert und für gute Luftzirkulation gesorgt wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kühlen Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus, das über 0 °C temperiert wird. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann jedoch leichtes Rütteln der Äste oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern.
Autor: Kristýna | Revision: 26.11. 2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900480669 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Fruchtfarbe: | Orange |
| Ernte-/Reifedatum: | Januar, Dezember |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ |
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