Orangenbaum 'Vainiglia Apireno' Citrus sinensis 'Vainiglia Apireno'

Artikelnummer: 127918
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Alte italienische Sorte aus der Gruppe der Blondorangen mit sehr geringer Säure. Im Kübel erreicht sie unter mitteleuropäischen Bedingungen etwa 1,5–2 m Höhe und bildet eine ausladende, mittelstark verzweigte Krone mit glänzend dunkelgrünen Blättern. Im Frühjahr erscheinen duftende weiße Blüten. Die mittelgroßen, runden Früchte mit hellorangefarbener Schale haben ein zart süßes Fruchtfleisch mit einem Hauch von Vanille und nahezu ohne Säure. Deshalb sind sie bei Kindern ebenso beliebt wie bei Erwachsenen, die einen milderen Geschmack bevorzugen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Orangenbaum 'Vainiglia Apireno' - sehr alte italienische Sorte der Süßorange aus der Gruppe der Blondorangen mit außergewöhnlich geringer Säure, auch bekannt als Vaniglia Apireno di Ribera. Der Baum wächst mittelstark bis stark und erreicht im Kübel unter mitteleuropäischen Bedingungen gewöhnlich 1,5–2 m Höhe und etwa 1–1,5 m Breite. Die Krone ist gut verzweigt, ausladend und buschig, die Triebe tragen nur wenige Dornen oder sind nahezu dornenlos. Die immergrünen, ledrigen, elliptischen Blätter werden etwa 7–10 cm lang, sind satt dunkelgrün, glänzend und verströmen beim Zerreiben einen intensiven Duft. Die Blütezeit liegt überwiegend im April und Mai, gelegentlich mit einer schwächeren Nachblüte bis in den Juni. Die weißen, mittelgroßen Blüten erscheinen in kleinen Büscheln an den Enden der jungen Triebe und duften stark, was eine gute Bestäubung begünstigt. Die Sorte ist selbstfruchtbar, sodass auch eine einzelne Pflanze Früchte trägt. In Innenräumen erhöht ein sanftes Schütteln der Krone oder das Übertragen des Pollens mit einem Pinsel den Fruchtansatz. Die Früchte sind mittelgroß, kugelig bis leicht unregelmäßig und etwas abgeflacht. Die Schale ist hell- bis mittelorange, mittelstark, fein genarbt und recht gut schälbar. Das Fruchtfleisch ist weich, sehr saftig, hellorange, ohne ausgeprägte Rotfärbung und kernlos oder mit vereinzelten Kernen. Der Geschmack ist süß, mild und nahezu säurefrei, mit einem leichten Vanillehauch und angenehmem Aroma. Die Früchte zählen zu den Tafelsorten und eignen sich zum Frischverzehr sowie für mild-süße Säfte, Limonaden, Obstsalate und Desserts. Ernährungsphysiologisch entsprechen sie gewöhnlichen Orangen und liefern Vitamin C, Zucker und pflanzliche Antioxidantien, wobei die geringere Säure all jenen entgegenkommt, die einen sanfteren Geschmack schätzen. In den Anbaugebieten des Mittelmeerraums beginnt die Reifezeit um den Übergang von Oktober zu November, die Ernte zieht sich oft bis ins Frühjahr, da die Früchte lange am Baum haften.

Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und geschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und die Früchte sich ausfärben. Das Substrat sollte luftig und rasch durchlässig sein, einen pH-Wert von 6,0–6,5 aufweisen und für einen ausgewogenen Geschmack einen höheren Kaliumanteil enthalten. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfaser, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil zur Drainage, beispielsweise Perlit, Bims oder grober Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den Wassergaben sollte die Oberfläche leicht abtrocknen, denn dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wurzelfäule“). Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers erfolgt die Düngung mit Zitrusdünger, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie eine laufende Versorgung mit Spurenelementen, vor allem Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte, dabei werden sich kreuzende und die Krone verdichtende Triebe entfernt und die Kronenmitte licht gehalten. In Kübeln mit 30–50 Litern Volumen bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, ein Umtopfen etwa alle zwei Jahre in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten Frösten wird die Pflanze in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C gebracht, wo weniger gegossen und auf gute Luftzirkulation geachtet wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kühlen Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus, das frostfrei über 0 °C gehalten wird. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann jedoch ein leichtes Rütteln der Zweige oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern. 

Autor: Kristýna | Revision: 17.11. 2025 

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zitruspflanzen
EAN: 2284900434198
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160, 160-180, 180-200
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni, April
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/
Fruchtfarbe: Orange
Ernte-/Reifedatum: Januar, Dezember, Februar, Marsch
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ

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