Orangenbaum 'Verna' (Berna) Citrus sinensis 'Verna'
Artikelnummer: 127921Produktdetailbeschreibung
Orangenbaum 'Verna' (Berna) - späte spanische Sorte der Süßorange, die zu den späten Tafel- und Saftorangen gezählt wird. Sie bildet ein langsamer wachsendes, eher kompaktes Bäumchen mit dichterer Krone, das im Kübel gewöhnlich etwa 1,5–2 m hoch und 1–1,2 m breit wird. Die Blätter sind mittelgroß, länglich, ledrig und immergrün, an jungen Trieben können kürzere Dornen auftreten. Die weißlichen Blüten mit kräftigem, typischem Zitrusduft erscheinen überwiegend von März bis Mai, oft in reichen Büscheln in den Blattachseln, und sind eine wertvolle Nektarquelle für bestäubende Insekten. Die Früchte sind klein bis mittelgroß, oval bis ellipsoid, mit glatter bis fein genarbter Schale mittlerer Dicke, die sich bei Vollreife orange färbt. Das Fruchtfleisch ist gut gefärbt, mäßig saftig, süß und enthält nur wenige Kerne. Es eignet sich zum Frischverzehr ebenso wie zum Saftpressen. Die Früchte halten gut am Baum und behalten ihre Qualität über längere Zeit, was eine gestaffelte Ernte begünstigt. Bei geschützter Kultur in Mitteleuropa reifen die Früchte meist von Januar bis März. Süßorangen sind eine natürliche Quelle für Vitamin C, Ballaststoffe und pflanzliche Antioxidantien und finden sowohl in der Küche als auch in der traditionellen Pflanzenheilkunde Verwendung, vor allem Schale und Blüten in Form aromatischer Tees und hausgemachter Mazerate.
Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und windgeschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und sich die Früchte ausfärben. Das Substrat sollte locker und rasch durchlässig sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfaser, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil zur Drainage, etwa Perlit, Bims oder grobem Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben sollte die Oberfläche leicht abtrocknen. Dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wasserschimmel“). Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers wird Zitrusdünger verwendet, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie die laufende Ergänzung von Spurenelementen, insbesondere Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte, dabei werden sich kreuzende und verdichtende Triebe entfernt und die Kronenmitte licht gehalten. In Gefäßen mit 30–50 Litern Volumen bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, ein Umtopfen nach etwa zwei Jahren in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten leichten Frösten erfolgt der Umzug in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C, wo das Gießen reduziert und auf gute Luftzirkulation geachtet wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kalten Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit Temperierung über 0 °C. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann jedoch leichtes Rütteln der Äste oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern.
Autor: Kristýna | Revision: 17.11. 2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900434204 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, April, Marsch |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Ernte-/Reifedatum: | Januar, Februar, Marsch |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ |
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