Orangenbaum 'Washington Navel' Citrus sinensis 'Washington Navel'
Artikelnummer: 999803Produktdetailbeschreibung
Orangenbaum 'Washington Navel' - klassische Sorte der Süßorange, ursprünglich in Brasilien entdeckt und über die USA weltweit verbreitet. Sie zählt zu den Navelorangen: An der Unterseite der Frucht bildet sich der typische „Navel“, der an einen kleinen Bauchnabel erinnert. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht der Baum etwa 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Die Krone ist rundlich und dicht verzweigt, die immergrünen Blätter sind ledrig, dunkelgrün und glänzend. Junge Triebe tragen kurze Dornen. Die weißen Blüten sind mittelgroß, stark duftend und erscheinen überwiegend von März bis Mai, häufig in kleinen Büscheln an den Triebspitzen. Die Früchte sind groß, kugelig bis leicht oval und besitzen eine kräftigere orangefarbene Schale, die sich zur Reife gut schälen lässt. Das Fruchtfleisch ist zart, sehr saftig und süß mit ausgewogener Säure, kernlos oder nur mit vereinzelten, unvollständig entwickelten Kernen. In unseren Breiten reifen die Früchte meist von Dezember bis März und halten sich lange am Baum, was eine schrittweise Ernte ermöglicht. Die Orangen eignen sich zum Frischverzehr, zum Pressen von Saft, für Desserts und die kalte Küche und sind eine natürliche Quelle für Vitamin C und weitere wertvolle Pflanzenstoffe.
Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und geschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und die Früchte sich ausfärben. Das Substrat sollte luftig und rasch abtrocknend sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokossubstrat, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil für die Drainage, etwa Perlit, Bims oder grobem Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den Wassergaben darf die Oberfläche leicht abtrocknen. Dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wurzelfäule“). Vom Frühjahr bis zum Spätsommer wird ein Zitrusdünger verwendet, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie die laufende Versorgung mit Spurenelementen, vor allem Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte: Entfernt werden sich kreuzende und verdichtende Triebe, die Kronenmitte wird licht gehalten. In Kübeln mit 30–50 Litern Volumen bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, ein Umtopfen etwa alle zwei Jahre in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten leichten Frösten erfolgt der Umzug in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C, wo weniger gegossen und für gute Luftzirkulation gesorgt wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kalten Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit Temperierung über 0 °C. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann jedoch leichtes Rütteln der Äste oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern.
Autor: Kristýna | Revision: 17.11. 2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900393334 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, April, Marsch |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Fruchtfarbe: | Orange |
| Ernte-/Reifedatum: | Januar, Dezember, Februar, Marsch |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 25/FP/0025 D: CZ |
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