Orangenbaum Citrus x sinensis
Artikelnummer: 56862Produktdetailbeschreibung
Orangenbaum - gehört zu den immergrünen, oft schwach bedornten Gehölzen mit ledrigen, aromatischen Blättern. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird er im Kübel als Obstgehölz für helle Innenräume, Wintergärten und sommerliche Terrassen kultiviert. Er bildet weiße, intensiv duftende Blüten, die während der warmen Jahreszeit in mehreren Schüben erscheinen können. Die Früchte sind typischerweise orange gefärbt, kugelig bis leicht abgeflacht, mit süßem bis süßsäuerlichem Fruchtfleisch, das reich an Vitamin C und aromatischen ätherischen Ölen ist. Die meisten gängigen Orangen sind selbstfruchtbar, sodass die Bestäubung durch die eigenen Blüten auch ohne eine weitere Sorte erfolgt. In Innenräumen unterstützen leichte Luftbewegung oder Insektenbesuche während des Sommeraufenthalts im Freien die Befruchtung. In der Küche dienen die Früchte frisch zum direkten Verzehr, für Säfte und Smoothies, zur Herstellung von Konfitüren und Marmeladen, kandierter Schale oder als aromatische Zutat für Desserts. In der Gestaltung wirkt der Orangenbaum am besten als Solitär in einem hochwertigen Gefäß, er lässt sich auch zu einer niedrigeren Krone auf einem Stämmchen formen. Ausgewachsen erreicht er im Kübel je nach Schnitt und Wurzelraum etwa 1,5–2,5 m Höhe und 1–1,8 m Breite.
Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen, warmen und geschützten Standort, an dem die Krone ohne Zugluft gut ausreift und die Früchte sich ausfärben. Das Substrat sollte luftig und rasch abtrocknend sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich Zitruserde oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfaser, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischem Anteil zur Drainage, zum Beispiel Perlit, Bims oder grobem Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Gegossen wird gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben sollte die Oberfläche leicht abtrocknen. Dauerhafte Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wurzelfäule“). Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers wird Zitrusdünger verwendet, im Mai und Juni empfiehlt sich ein erhöhter Kaliumanteil sowie die laufende Versorgung mit Spurenelementen, insbesondere Eisen, Mangan und Zink. Der Rückschnitt erfolgt nach der Ernte, dabei werden sich kreuzende und verdichtende Triebe entfernt und die Kronenmitte licht gehalten. In Gefäßen mit 30–50 Litern Volumen bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, das Umtopfen nach etwa zwei Jahren in ein etwas größeres Gefäß fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten leichten Frösten erfolgt der Umzug in einen hellen Flur oder Wintergarten mit 5–10 °C, wo die Wassergaben reduziert werden und auf gute Luftzirkulation geachtet wird. Bewährt hat sich die Überwinterung am Fenster einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kühlen Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus, das frostfrei über 0 °C temperiert wird. Orangenbäume sind selbstfruchtbar, dennoch kann bei wiederholter Blüte in der Wohnung ein leichtes Rütteln der Zweige oder natürliche Luftbewegung den Fruchtansatz verbessern.
Autor: Kristýna | Revision: 14.11. 2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900511165 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April, Juli, August, September |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Fruchtfarbe: | Orange |
| Ernte-/Reifedatum: | November, Januar, Dezember, Februar |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0086 D: NL |
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