Orientalische Fichte 'Aurea' Picea orientalis 'Aurea'

Artikelnummer: 7007
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Die Orientalische Fichte 'Aurea' besticht durch gelbgrünen Austrieb und dunkle Nadeln. Diese immergrüne Ziersorte wächst langsamer als die Art und bildet eine dichte, regelmäßig kegelförmige bis breit kegelförmige Krone mit leicht überhängenden Zweigspitzen. Im Alter erreicht sie etwa 10–15 m Höhe und rund 6 m Breite. Die kurzen, steifen Nadeln sind glänzend dunkelgrün, der Austrieb im April bis Mai ist gelb bis gelbgrün. Ältere Pflanzen können braune Zapfen bilden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Orientalische Fichte 'Aurea' - eine immergrüne Ziersorte der Orientalischen Fichte. Die Sorte 'Aurea' wird wegen des Kontrasts zwischen dem dunklen, ganzjährigen Nadelkleid und dem auffallend gelbgrünen jungen Austrieb kultiviert. Der Wuchs ist langsamer als bei der Art, die Krone ist dicht, regelmäßig kegelförmig bis breit kegelförmig, mit etagenartig angeordneten Ästen und leicht nach unten geneigten Zweigspitzen. Im Alter erreicht sie etwa 10–15 m Höhe und rund 6 m Breite und eignet sich daher eher für größere Gärten, Parks und großzügigere immergrüne Pflanzungen. Die Nadeln sind kurz, dicht anliegend, steif und glänzend dunkelgrün, der junge Austrieb im April bis Mai zeigt einen gelben bis gelbgrünen Ton und dunkelt im Laufe der Saison allmählich nach. An älteren Pflanzen können walzenförmige Zapfen erscheinen, anfangs purpurn bis grünlich, zur Reife braun. Die Sorte 'Aurea' kommt als Solitär im Rasen, an größeren Eingangsbereichen, in Parks oder als farbiger Kontrast zu dunklen Tannen, Kiefern, Eiben, rotlaubigen Sträuchern und niedrigen Gräsern zur Geltung. Die Nadeln stechen leicht, die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt.

Die Orientalische Fichte wird bis zu 25 m hoch, hat eine breit kegelförmige, bis zum Boden reichende Krone und einen spitzen, markanten Wipfel. Die Äste der dunkelgrünen Krone stehen in Quirlen und spreizen in der Jugend schräg vom Stamm ab. Die Nadeln sind 5-10 mm lang und 1 mm breit, vierkantig, glänzend dunkelgrün mit einer bis vier Reihen weißlicher Spaltöffnungen und drängen sich dicht auf der Oberseite des Zweiges, den sie dicht bedecken. Die männlichen Blütenzapfen sind walzenförmig, dunkelrot, 1-2 cm lang und erscheinen in den Achseln der oberen Nadeln an älteren Zweigen. Die weiblichen sind zunächst dunkelrot, später purpurviolett, bis 3 cm lang, anfangs aufrecht und nach der Bestäubung hängend, und stehen an den Enden der Jahrestriebe. Die Orientalische Fichte verträgt starke Beschattung, trockene Standorte und heiße Sommer und ist in der Regel bis -30 °C frosthart. Sie gedeiht auch in geschlossenen Waldbeständen und stellt keine besonderen Ansprüche an pH-Wert und Bodenqualität. Obwohl in ihrer Heimat häufige und regelmäßige Niederschläge fallen, passt sie sich problemlos auch an die trockeneren Bedingungen heutiger Standorte an. In ihrer Heimat wächst sie an der oberen Waldgrenze. Gegenüber belasteter Stadtluft ist sie nur mäßig tolerant, versalzte Böden verträgt sie nicht.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht, jedoch nicht dauerhaft vernässt sein. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Phasen ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C. In gewöhnlichen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Topf. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht notwendig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzliche Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container oder Ballen
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0155 D: CZ

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