Orientalische Fichte 'Losely' Picea orientalis 'Losely'

Artikelnummer: 126538
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Die Orientalische Fichte 'Losely' ist eine sehr langsam wachsende, immergrüne Zwergsorte. Sie bildet einen dichten, kompakten Wuchs. Junge Pflanzen sind nahezu kugelig, ältere gehen allmählich in eine niedrige Kegelform über. Ausgewachsen erreicht die Sorte etwa 70–90 cm Höhe und 50–60 cm Breite. Die kurzen, feinen Nadeln sind glänzend, satt grün und fühlen sich weicher an als bei vielen anderen Fichten. Der hellere Neuaustrieb hebt sich deutlich von den älteren Nadeln ab. Die Sorte 'Losely' eignet sich für Steingarten, Heidegarten, Vorgarten, größere Kübel und den Eingangsbereich.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Orientalische Fichte 'Losely' - eine immergrüne Zwergsorte der Orientalischen Fichte. Die Art stammt aus dem Kaukasus, dem Nordosten der Türkei und der Schwarzmeerregion. Dort wächst sie in Bergwäldern an kühleren, mäßig feuchten Standorten. Züchter und Jahr der Markteinführung der Sorte sind in den verfügbaren Quellen nicht verlässlich belegt. Kultiviert wird die Pflanze wegen ihres sehr langsamen Wuchses, ihres dichten Aufbaus und der glänzenden, satt grünen Benadelung. Junge Pflanzen bilden einen kompakten, nahezu kugeligen Wuchs, ältere gehen allmählich in eine niedrige Kegelform über. Ausgewachsen erreicht die Sorte etwa 70–90 cm Höhe und 50–60 cm Breite. Die Nadeln sind kurz, fein, weicher als bei vielen anderen Fichten, stark glänzend und satt grün. Der Neuaustrieb erscheint hellgrün und kontrastiert mit den älteren, dunkleren Nadeln. Die Blüten haben keinen nennenswerten Zierwert, Zapfen erscheinen an jungen Zwergpflanzen nur selten. Die Sorte 'Losely' eignet sich für Steingarten, Heidegarten, Vorgarten, größere Kübel, den Eingangsbereich oder als niedriger immergrüner Blickpunkt in Pflanzkompositionen. Sie harmoniert gut mit Besenheide, Schneeheide, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingel und Fetthenne. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt.

Die Orientalische Fichte wird bis zu 25 m hoch und bildet eine breit kegelförmige, bis zum Boden reichende Krone mit spitzem, markantem Wipfel. Die Äste der dunkelgrünen Krone stehen in Quirlen und sind in der Jugend schräg vom Stamm abstehend. Die Nadeln sind 5–10 mm lang und 1 mm breit, vierkantig, glänzend dunkelgrün mit ein bis vier Reihen weißlicher Spaltöffnungen. Sie stehen dicht gedrängt auf der Oberseite der Zweige, die sie dicht überdecken. Die männlichen Blütenzapfen sind walzenförmig, dunkelrot, 1–2 cm lang und erscheinen in den Achseln der oberen Nadeln an älteren Zweigen. Die weiblichen Zapfen sind zunächst dunkelrot, später purpurviolett, bis 3 cm lang, anfangs aufrecht und nach der Bestäubung hängend. Sie entstehen an den Spitzen der Jahrestriebe. Die Orientalische Fichte verträgt starke Beschattung, trockene Standorte und heiße Sommer und ist gewöhnlich bis -30 °C frosthart. Sie gedeiht auch in geschlossenen Waldbeständen und stellt keine Ansprüche an pH-Wert und Bodenqualität. Obwohl in ihrer Heimat häufige und regelmäßige Niederschläge fallen, passt sie sich problemlos auch an die trockeneren Bedingungen heutiger Standorte an. In der Heimat wächst sie bis zur oberen Waldgrenze. Gegenüber belasteter Stadtluft ist sie nur mäßig tolerant, Bodenversalzung verträgt sie nicht.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5. Daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Eine Mulchschicht aus Rinde um den Wurzelballen mindert Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens und schützt zugleich das flache Wurzelsystem. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen, trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzliche Nadelflecken auftreten, unter den Schädlingen vor allem Spinnmilben und Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.

Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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