Orientalische Fichte 'Spring Frost' Picea orientalis 'Spring Frost'
Artikelnummer: 9999421Produktdetailbeschreibung
Orientalische Fichte 'Spring Frost' - aufrecht wachsende Sorte der Orientalischen Fichte, die aus den Bergwäldern des Kaukasus und der Nordosttürkei stammt, wo sie in feuchteren Tälern ebenso wie an felsigen Hängen wächst. Die Sorte 'Spring Frost' ist eine Auslese mit natürlich aufrechtem, schmal kegelförmigem Wuchs, der sich in Gärten unter mitteleuropäischen Bedingungen meist bei etwa 1,6–1,8 m Höhe und 0,6–1,1 m Breite einpendelt. Der Jahreszuwachs liegt häufig bei rund 10–15 cm, sodass die Form lange fest und übersichtlich bleibt. Die Nadeln sind sehr kurz, dunkelgrün und glänzend, fest im Griff und an der Spitze leicht stechend. Die größte Wirkung entfaltet sich im Frühjahr, wenn die Triebspitzen zitronen- bis cremegelb austreiben und helle „Frost“-Spitzen bilden, die bis zum Sommer allmählich vergrünen. Zur Zeit der Pollenreife im Mai ist das Gehölz unauffällig, später kann es schlanke Zapfen von etwa 5–9 cm Länge ansetzen. Dank des langsamen Wuchses eignet sie sich als Solitär an der Terrasse, für Vorgärten, Heidegärten und Steingärten und harmoniert gut mit Heidepflanzen, Azaleen, Latschenkiefern und Ziergräsern. Für kompakte Pflanzungen bieten sich auch im Container kultivierte Pflanzen von Picea orientalis 'Spring Frost' an.
Die Orientalische Fichte erreicht eine Höhe von 25 m und bildet eine breit kegelförmige, bis zum Boden reichende Krone mit spitzem, markantem Wipfel. Die Äste der dunkelgrünen Krone stehen in Quirlen und sind in der Jugend schräg vom Stamm abgespreizt. Die Nadeln sind 5–10 mm lang und 1 mm breit, vierkantig, glänzend dunkelgrün mit ein bis vier Reihen weißlicher Spaltöffnungen und stehen dicht gedrängt auf der Oberseite der Zweige, die sie dicht bedecken. Die männlichen Blüten sind walzenförmig, dunkelrot, 1–2 cm lang und erscheinen in den Achseln der oberen Nadeln an älteren Zweigen. Die weiblichen sind zunächst dunkelrot, später purpurviolett, bis 3 cm lang, meist aufrecht und nach der Bestäubung hängend und erscheinen am Ende der Jahrestriebe. Die Orientalische Fichte verträgt starke Beschattung, trockene Standorte und heiße Sommer, ist gewöhnlich bis -30 °C frosthart und wächst auch in geschlossenen Waldbeständen gut. An pH-Wert und Bodenqualität stellt sie keine besonderen Ansprüche. Obwohl in ihrer Heimat häufige und regelmäßige Niederschläge fallen, passt sie sich problemlos auch an die trockeneren Bedingungen heutiger Standorte an. In der Heimat wächst sie bis an die obere Waldgrenze. Gegenüber Luftverschmutzung im Stadtklima ist sie nur mäßig tolerant, eine Versalzung des Bodens verträgt sie nicht.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im Stadtklima. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf Überdüngung mit Stickstoff deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900489846 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 160-180 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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