Perückenstrauch 'Kanari' Cotinus coggygria 'Kanari'
Artikelnummer: 79829Produktdetailbeschreibung
Perückenstrauch 'Kanari' - laubabwerfende Ziersorte des Perückenstrauchs aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Die Ausgangsart stammt aus Südeuropa, dem Balkan, dem Kaukasus, Westasien und weiteren warmen Regionen, wo sie an trockenen Hängen, in lichtem Gebüsch, an steinigen Standorten und häufig auch auf kalkhaltigen Böden wächst. Die Sorte 'Kanari' unterscheidet sich von dunkellaubigen Perückensträuchern durch ihr helles, zitronengelbes bis gelbgrünes Laub, das im Garten luftig wirkt und umliegende Pflanzungen aufhellt. Sie wächst als breit gerundeter, lockerer, mehrstämmiger Strauch. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2–3 m Höhe und eine ähnliche Breite, unter gewöhnlichen Gartenbedingungen oft rund 1,5–2,5 m. Die Blätter sind oval bis rundlich, klein bis mittelgroß, beim Austrieb zitronengelb, im Sommer hellgrün bis gelbgrün und färben sich im Herbst in violette, orange, rote bis weinrote Töne. Von Juni bis August bilden sich zarte, luftige, rispenartige Blütenstände. Die winzigen Blüten sind unscheinbar, nach der Blüte verlängern sich jedoch die behaarten Stiele und erzeugen einen rosa bis violettrosa Rauchschleier. Die Blütenstände verleihen dem Strauch einen weichen, leicht beweglichen Ausdruck und eignen sich auch zum Schnitt und zum Trocknen. Die Sorte findet Verwendung als Solitär, in freien Strauchgruppen, im Hintergrund von Staudenbeeten, an Terrassen, an Hängen und in modernen Pflanzungen. Gut harmoniert sie mit Ziergräsern, Salbei, Blauraute, Lavendel, Fetthenne, weiß blühenden Rosen, dunkellaubigen Gehölzen und silberlaubigen Stauden.
Perückenstrauch lateinisch Cotinus coggygria, ist eine ursprüngliche Art eines Strauchs oder kleinen Baums, der für seine dekorativen Blätter und Blüten bekannt ist. Dieser charakteristische Strauch stammt aus Südeuropa, vor allem aus dem Mittelmeerraum, sowie aus Zentralchina. Strauch oder Baum können eine Höhe von 3–5 m erreichen. Die Blätter sind wechselständig, oval bis eiförmig, graugrün gefärbt und zeigen eine ausgeprägte Herbstfärbung in Rot-, Orange- bis Purpurtönen. Die Blüte von Juni bis August bringt winzige Blüten in kegelförmigen Blütenständen hervor, die zwar unauffällig sind, aber interessante, 15 bis 29 cm lange Blütenbüschel bilden. Nur ein geringer Teil dieser Blüten entwickelt sich zu kleinen Früchten, während sich die übrigen Stiele verlängern und in rötliche Härchen verwandeln. So entsteht der Eindruck, der Strauch sei von einer Rauchwolke umhüllt, was ihm im englischsprachigen Raum den Beinamen 'Smoke tree' (Rauchbaum) eingebracht hat. Im Frühherbst zeigt sich der Perückenstrauch dank dieser Fruchtstände von seiner schönsten Seite. Am besten gedeiht er an warmen, sonnigen Standorten, wobei gilt: je mehr Sonne, desto üppiger das Wachstum und desto schöner die Herbstfärbung, besonders bei rotlaubigen Sorten. Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Standorte und ein gut durchlässiger, kalkhaltiger Boden, was seine relativ anspruchslose Pflege und hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und unterschiedlichen Bedingungen gewährleistet. Durch seinen eigenwilligen Wuchs, sein Laub, seine Blüten- und Fruchtstände ist der Perückenstrauch so unverwechselbar, dass er sich wenig für die Kombination mit anderen Pflanzen eignet. Besser kommt er als markante Leitpflanze auf einer Gartenfläche oder in einem Streifen zwischen Baumpflanzungen zur Geltung. Sehr schön wirkt er in Verbindung mit größeren Steinen und Steinmulch. Rotlaubige Sorten wachsen langsamer und sind bedeutende Solitäre, die sich auch für kleinere Pflanzungen eignen, in denen sie als auffällige Leitpflanze hervortreten.
Anbau: Für eine zuverlässige Laubfärbung und Blütenbildung empfiehlt sich ein sonniger Standort, idealerweise in einem wärmeren, geschützten Teil des Gartens. Im Halbschatten wächst der Strauch zwar, die Farben fallen jedoch meist weniger intensiv aus. Am besten gedeiht er in durchlässigem, mäßig nährstoffreichem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6–7,5, auch leicht alkalische Böden werden gut vertragen, anhaltende Staunässe und schwere, vernässte Böden jedoch nicht. Junge Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in milderen Regionen auch im November, mit einem Abstand von etwa 1–1,5 m je nach gewünschter Dichte der Strauchgruppe. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen erforderlich, gut eingewurzelt verträgt der Strauch sommerliche Trockenperioden recht gut. Eine mäßige Düngung genügt, auf zu nährstoffreichen Böden verlängern sich die Triebe stärker und die Blüte kann geringer ausfallen. Ein Rückschnitt ist nicht jedes Jahr nötig. Bei Bedarf werden im Frühjahr ältere Äste verjüngt oder der Strauch zu einem niedrigeren, kompakteren Wuchs geformt, was die Bildung junger, kräftig gefärbter Triebe fördert. In unseren Breiten ist die Sorte bis etwa −25 °C frosthart, in kühleren und windigen Lagen gedeiht sie besser an einem windgeschützten Standort oder mit einer leichten Wintermulchschicht am Fuß des Strauchs. Ernsthafte Krankheiten treten in der Regel nicht auf, in schweren und vernässten Böden können Wurzelschäden und das Absterben von Ästen vorkommen. An geeigneten Standorten ist er ein langlebiger, stabiler Strauch, der mit minimalem Pflegeaufwand vom Frühjahr bis in den Spätherbst für Farbe sorgt.
Autor: Kristýna | Revision: 30.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Perückenstrauch (Cotinus coggygria) |
|---|---|
| EAN: | 2284900183485 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cotinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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