Pfirsich 'Inka' Prunus persica 'Inca'
Artikelnummer: 0324Produktdetailbeschreibung
Pfirsich 'Inka' - eine polnische, selbstfruchtbare, großfrüchtige Sorte aus dem Institut InHort in Skierniewice aus dem Jahr 1994. Die polnische Pfirsichzüchtung zielte darauf ab, Fruchtqualität und Fruchtgröße mit einer höheren Widerstandsfähigkeit von Holz, Knospen und Laub unter mitteleuropäischen Bedingungen zu verbinden. Die Sorte wächst mittelstark und bildet eine ausgeglichene, später breit ausladende Krone, die sich unter dem reichen Behang großer Früchte rasch öffnet. Die endgültige Größe hängt von Unterlage, Boden und Schnitt ab. Im April erscheinen rosa Blüten, die Bienen und andere Bestäuber anziehen. Die Früchte reifen in der zweiten Augusthälfte bis Ende August. Sie sind groß bis sehr groß, meist 160–300 g schwer, kugelig, goldgelb, mit auffallend leuchtend roter Wange und Streifung. Die Schale ist fein filzig. Das Fruchtfleisch ist gelb bis gelblich-cremefarben, mittelfest, fein, zart, sehr saftig, aromatisch und geschmacklich ausgeprägt. Dank der festeren Konsistenz eignen sich die Früchte nicht nur zum Frischverzehr, sondern auch für Kompott, Marmelade, Kuchen, Obstknödel, Püree, Saft, gebackene Desserts und zum Einfrieren. Die Sorte ist gut widerstandsfähig gegen Frost und die Kräuselkrankheit.
Anbau: Pfirsiche benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis leicht alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, vernässte oder kalte Böden, in denen die Bäume geschwächt werden und vermehrt Krankheiten auftreten. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Nordwinden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei ist ausreichend Platz für die Entwicklung von Krone und Wurzelsystem einzuplanen. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchskraft der verwendeten Unterlage. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, dann ist für eine regelmäßige und gleichmäßige Bodenfeuchte zu sorgen, Staunässe vertragen Pfirsiche jedoch nicht. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit mäßigem Stickstoffgehalt, damit kein übermäßiges Wachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt ist für einen regelmäßigen Ertrag entscheidend und wird jährlich durchgeführt, vor allem im Frühjahr nach dem Anschwellen der Knospen, wodurch die Bildung neuen Fruchtholzes gefördert und das Auftreten von Krankheiten eingeschränkt wird.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pfirsichen und Nektarinen
Autor: Kristýna | Revision: 01.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Pfirsichbäume |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL |
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