Pfirsichbaum 'Harnas' Prunus persica 'Harnas'

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Der Pfirsichbaum 'Harnas' reift bereits Ende Juli bis Anfang August. Die gelbfleischigen Früchte sind mittelgroß, leicht länglich, gelb mit ausgeprägter roter Backe und fein samtiger Oberfläche. Das Fruchtfleisch ist gelb bis hellorange, saftig, süß-säuerlich und aromatisch und löst sich gut vom Stein. Der Baum wächst mittelstark, trägt früh und regelmäßig. Als selbstfruchtbare Sorte benötigt er keine zweite Sorte, ein weiterer Pfirsichbaum in der Nähe kann den Fruchtansatz jedoch fördern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pfirsichbaum 'Harnas' - frühe kanadische Sorte aus dem Obstzuchtprogramm in Harrow, Ontario, hervorgegangen aus der Kreuzung 'Cresthaven' × 'Harbinger'. Sie zählt zu den robusteren Pfirsichen und eignet sich auch für weniger günstige Pfirsichlagen, in denen zuverlässige Blüte, Selbstfruchtbarkeit und frühe Ernte geschätzt werden. Der Baum wächst mittelstark, halbaufrecht bis ausladend und bildet Blütenknospen nahezu auf der gesamten Länge der Jahrestriebe. Die endgültige Größe hängt von Unterlage, Boden und Schnitt ab. Die rosafarbenen Blüten erscheinen im April und sind bienenfreundlich. Die Früchte reifen von Ende Juli bis Anfang August. Sie sind mittelgroß, oft 90–120 g schwer, leicht länglich bis oval, gelb mit ausgeprägter roter Backe und fein samtiger Schale. Das Fruchtfleisch ist gelb bis hellorange, saftig, süß-säuerlich, aromatisch und gut steinlösend. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr, für Kompott, Kuchen, Obstsalate, Konfitüre, Püree, zum Einfrieren und zur raschen Verarbeitung. Besonders bewährt sich die Sorte in höheren Lagen und an weniger begünstigten Standorten.

Anbau: Pfirsichbäume benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, vernässte oder kalte Böden, in denen die Bäume geschwächt werden und Krankheiten vermehrt auftreten. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Nordwinden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei ist ausreichend Raum für die Entwicklung von Krone und Wurzelsystem einzuplanen. Bei mehreren Bäumen empfehlen sich Pflanzabstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Die Bewässerung ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, in denen eine regelmäßige und gleichmäßige Bodenfeuchte sicherzustellen ist, Staunässe vertragen Pfirsiche jedoch nicht. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit mäßigem Stickstoffgehalt, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt ist für eine regelmäßige Fruchtbarkeit entscheidend und erfolgt jährlich, vor allem im Frühjahr nach dem Knospenaufbruch, wodurch die Bildung von neuem Fruchtholz gefördert und das Auftreten von Krankheiten eingeschränkt wird.

Mehr dazu:  Anleitung zum Anbau von Pfirsichen und Nektarinen

Autor: Kristýna | Revision: 01.07. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Pfirsichbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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