Pfirsichbaum 'Incrocio Pieri' Prunus persica 'Incrocio Pieri'
Artikelnummer: 128689Produktdetailbeschreibung
Pfirsichbaum 'Incrocio Pieri' - eine ältere italienische Sorte aus der Kreuzung 'Elberta' × 'Santa Anna'. In europäischen Genbanksammlungen wird sie als italienische Züchtung geführt und in Mitteleuropa vor allem wegen ihrer regelmäßigen Fruchtbarkeit und der Qualität ihrer weißfleischigen Früchte geschätzt. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine gleichmäßige, mit der Zeit breiter ausladende Krone. Auf einer gängigen Unterlage erreicht er etwa 3–4 m Höhe und eine ähnliche Breite, die endgültige Wuchsgröße hängt von der Unterlage und vom Schnitt ab. Die rosa Blüten erscheinen im Laufe des Aprils und bieten bestäubenden Insekten eine frühe Nahrungsquelle. Die Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt daher für einen Fruchtansatz keinen weiteren Pfirsich. Sie kommt verhältnismäßig früh in den Ertrag und trägt regelmäßig. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, meist um 120–160 g schwer und nahezu rund. Die gelblich weiße bis cremefarbene Grundfarbe der Schale wird auf einem großen Teil der Oberfläche von einer karmin- bis weinroten, mitunter fein gepunkteten Deckfarbe überzogen. Das Fruchtfleisch ist weiß bis grünlich weiß, fein, mittelfest, sehr saftig und aromatisch. Im Geschmack verbindet sich eine angenehme Süße mit einer leichten, erfrischenden Säure. In der Genussreife löst sich das Fruchtfleisch gut vom Stein. Die Ernte erfolgt etwa Mitte bis Ende August, rund 10–15 Tage nach der Sorte 'Redhaven'. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Obstsalate, Desserts, Kompott und Konfitüre. Pfirsiche enthalten von Natur aus Ballaststoffe, Vitamin C und Carotinoide.
Anbau: Pfirsichbäume benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, vernässte oder kalte Böden, in denen die Bäume geschwächt werden und vermehrt Krankheiten auftreten. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Nord- und sonstigen kalten Winden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei ist ausreichend Raum für die Entwicklung von Krone und Wurzelsystem vorzusehen. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der verwendeten Unterlage. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, dann ist für eine regelmäßige und gleichmäßige Bodenfeuchte zu sorgen, wobei Pfirsichbäume keine Staunässe vertragen. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit mäßigem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt ist für eine regelmäßige Fruchtbarkeit entscheidend und wird jährlich durchgeführt, vor allem im Frühjahr nach dem Anschwellen der Knospen, wodurch die Bildung neuer fruchttragender Triebe gefördert und das Auftreten von Krankheiten eingeschränkt wird.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pfirsichen und Nektarinen
Autor: Jana | Revision: 27.08. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Pfirsichbäume |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0028 D: HU |
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