Pfirsichbaum 'Segediner Gold' Prunus armeniaca 'Gold Szeged'

Artikelnummer: 128815
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Große goldgelbe Früchte, saftiges Fruchtfleisch und Selbstfruchtbarkeit zeichnen sie aus. Die ungarische Pfirsichsorte 'Segediner Gold' bildet große bis sehr große Früchte mit gelber Schale, die auf der Sonnenseite von einer ausgeprägten dunkelroten Deckfarbe überzogen ist. Das gelbe Fruchtfleisch ist eher fest, reich an Saft, aromatisch und süß-säuerlich, um den Stein kann es rötlich gefärbt sein. In der Vollreife löst es sich gut vom Stein. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt regelmäßig, die Ernte fällt überwiegend in die zweite Augusthälfte bis Anfang September. Die Früchte vertragen die Handhabung gut und eignen sich zum Frischverzehr, für Kompott, Konfitüre, Kuchen, zum Einkochen und Einfrieren. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pfirsichbaum 'Segediner Gold' - ungarische gelbfleischige Sorte aus der Züchtung in der Region Szeged. In ungarischen Quellen wird sie als 'Szegedi arany' geführt, ihre Entstehung wird mit den Züchtern József Bódi und István Foki um das Jahr 1970 in Verbindung gebracht. Der Wuchs ist mittelstark bis stark, die Krone breit verzweigt. Die rosafarbene Blüte erscheint in der Regel im April. Die Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt für den Fruchtansatz keinen weiteren Pfirsichbaum. Der Ertrag ist an einem warmen, sonnigen Standort gut und regelmäßig. Die Früchte sind groß bis sehr groß, häufig um 130–180 g, leicht länglich bis kugelig. Die Schale ist gelb bis goldgelb, eher kräftig und deutlich filzig behaart, etwa ein Drittel bis die Hälfte der Oberfläche kann eine dunkelrote Deckfarbe tragen. Das Fruchtfleisch ist gelb, um den Stein rötlich, saftig, leicht faserig und in der Vollreife gut steinlösend. Der Geschmack ist harmonisch, süß-säuerlich und aromatisch. Die Früchte vertragen Handhabung und Transport gut und eignen sich daher zum Frischverzehr, für Kompott, Konfitüre, zum Einkochen, Backen und Einfrieren. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Ernte je nach Lage meist ab der zweiten Augusthälfte bis Anfang September zu erwarten. Pfirsiche enthalten von Natur aus Ballaststoffe, Vitamin C, Kalium und Carotinoide.

Anbau: Pfirsichbäume benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, staunasse oder kalte Böden, in denen die Bäume geschwächt werden und vermehrt Krankheiten auftreten. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Nordwinden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei ist ausreichend Raum für die Entwicklung von Krone und Wurzelsystem vorzusehen. Bei mehreren Bäumen empfehlen sich Pflanzabstände von etwa 4 bis 5 Metern, abhängig von der Wuchsstärke der verwendeten Unterlage. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, wobei für eine regelmäßige und gleichmäßige Bodenfeuchte zu sorgen ist, denn Staunässe vertragen Pfirsichbäume nicht. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit mäßigem Stickstoffgehalt, damit kein übermäßiges Wachstum auf Kosten des Ertrags entsteht. Der Schnitt ist für einen regelmäßigen Ertrag entscheidend und wird jährlich durchgeführt, vor allem im Frühjahr nach dem Austrieb der Knospen, wodurch die Bildung von neuem Fruchtholz gefördert und das Auftreten von Krankheiten eingeschränkt wird.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Pfirsichen und Nektarinen

Autor: Jana | Revision: 27.08. 2026

Zusätzliche Parameter

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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0028 D: HU

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