Pfitzer-Wacholder 'Old Gold' Juniperus x pfitzeriana 'Old Gold'

Artikelnummer: 2513
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Goldgelbes Laub und ein breiter, ausladender Wuchs sorgen ganzjährig für Wirkung. Der Pfitzer-Wacholder 'Old Gold' ist eine immergrüne Sorte mit dichten, etagenartigen Zweigen und weichen, schuppenförmigen Nadeln. Nach 10 Jahren kann er etwa 1,5 m Höhe und 2,5 m Breite erreichen, im Alter rund 1,5 m × 3 m. Der junge Austrieb ist leuchtend golden, das ältere Laub bronzegelb. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Hänge, größere Beete und Kübel und verträgt nach dem Einwurzeln Trockenheit gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pfitzer-Wacholder 'Old Gold'  - immergrüne Sorte eines Hybrid-Wacholders, der aus der Kreuzung von Juniperus chinensis und Juniperus sabina hervorgegangen ist. In der älteren Gartenliteratur findet man sie auch unter den Namen Juniperus × media 'Old Gold' oder Juniperus chinensis 'Old Gold'. Die Sorte entstand Mitte der 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts als Mutation an einer Pflanze von 'Pfitzeriana Aurea' in der Baumschule F. J. Grootendorst im niederländischen Boskoop. Der Wuchs ist breit ausladend, mit etagenartigen bis leicht bogig überhängenden Zweigen, deren Spitzen sich sanft neigen. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 20–30 cm, stärker in die Breite als in die Höhe. Nach 10 Jahren kann die Pflanze etwa 1 bis 1,5 m Höhe und 2,5 m Breite erreichen, im höheren Alter rund 1,5–2 m Höhe und 2–3 m Breite. Das Laub ist dicht und überwiegend schuppenförmig. Der junge Austrieb ist leuchtend goldgelb, ältere Partien gehen in bronzegelbe bis gelbgrüne Töne über. Die Färbung bleibt auch im Winter dekorativ und kann dann etwas tiefer und bronzener wirken. Die Sorte kommt als Solitär, in Gruppen, an Hängen, in Vorgärten, Steingärten, Kiesbeeten und als niedriger immergrüner Sichtschutz zur Geltung. Dank ihrer Breite füllt sie Flächen gut aus und kann den Unkrautwuchs eindämmen. In der Gestaltung bildet sie einen reizvollen Kontrast zu blaugrauen Nadelgehölzen, dunkellaubigen Sträuchern und Naturstein. Auch in größeren Pflanzungen wirkt sie gut, wo ihr goldenes Laub geschlossene dunkelgrüne Flächen auflockert. 

Pfitzer-Wacholder ist ein beliebtes Ziernadelgehölz, das aus der Kreuzung von Chinesischem Wacholder (Juniperus chinensis) und Sadebaum (Juniperus sabina) hervorgegangen ist. Kennzeichnend sind die mittlere Größe und ein dichter, kompakter Wuchs, der vielfältige Formen annehmen kann – von aufrechten Sträuchern bis zu niedrigeren halbkugeligen oder ausladenden Formen. Pfitzer-Wacholder erreicht meist eine Höhe von 1 bis 3 Metern und eine Breite von 1 bis 2 Metern und ist damit vielseitig im Garten verwendbar, etwa als Solitär, für Hecken, in Gruppenpflanzungen oder als bodendeckendes Gehölz in niedrigeren Lagen. Die Nadeln sind schuppenförmig, klein und dicht entlang der Zweige angeordnet und können je nach Sorte verschiedene Grün-, Blaugrün- oder Gelbtöne zeigen. Dank seiner Robustheit, Anspruchslosigkeit und dekorativen Erscheinung ist der Pfitzer-Wacholder ein sehr geschätztes Gehölz in der Gartenarchitektur, das jeden Bereich das ganze Jahr über bereichert und belebt.

Anbau:  Bevorzugt wird ein sonniger Standort, gegebenenfalls leichter Halbschatten, idealerweise etwas geschützt, damit schwerer Schnee die Zweige nicht bricht. Der Boden sollte gut durchlässig, sandig-lehmig bis lehmig und ohne anhaltende Staunässe sein, mit einem pH-Wert von etwa 6-8. Auch leicht alkalische, kalkhaltige Böden werden vertragen. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis November in Pflanzgruben, die etwas breiter als der Wurzelballen sind. In schweren Böden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus grobem Kies für einen raschen Wasserabzug. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen bis zum Einwurzeln ratsam, später verträgt die Pflanze Trockenheit gut. Die Düngung fällt sparsam aus, meist genügt eine einmalige Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze im Frühjahr. Die Bodenoberfläche kann mit Kies oder Rinde gemulcht werden, was Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen verringert. Ein Rückschnitt ist kaum nötig, in der Regel werden im Frühjahr nur trockene oder beschädigte Triebe entfernt und bei Bedarf die Kontur leicht korrigiert. Die Pflanze ist voll winterhart bis etwa -24 bis -26 °C, benötigt keinen Winterschutz und zählt bei guter Drainage zu den zuverlässigen Nadelgehölzen für trockene, sonnige Gartenbereiche. In dichten Pflanzungen und an vernässten Stellen können Pilzerkrankungen der Triebe auftreten, daher sind ein luftiger Standort und die Vermeidung dauerhafter Nässe empfehlenswert. Für Gruppenpflanzungen wählt man Abstände von etwa 1-1,5 m zwischen den Pflanzen, an Hängen etwa 1-2 Stk pro m², damit sich der Bestand nach und nach schließt und ein ganzjährig wirkendes, pflegeleichtes Nadelgehölzelement entsteht.

Autor: Kristýna | Revision: 08.09. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
EAN: 2284900163357
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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