Pflaume 'Kalipso' - Container Prunus domestica 'Calypso'

Artikelnummer: 131599
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Große violettblaue Früchte reifen früh und lösen sich gut vom Stein. Die Pflaume 'Kalipso' ist eine polnische Sorte aus der Kreuzung von 'Čačanska lepotica' und 'Opal'. Sie ist selbstfruchtbar, ertragreich und auch für weniger begünstigte Lagen geeignet. Die Ernte erfolgt Ende Juli bis Anfang August. Dann entfaltet sich der süßsäuerliche Geschmack des gelben, festeren und saftigen Fruchtfleisches. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre und Soßen sowie zum Einfrieren. Ein sonniger Standort fördert Zuckergehalt, Festigkeit und die matt violettblaue Färbung der Schale, eine luftige Krone beugt Fruchtfäulnis vor.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pflaume 'Kalipso'  - frühe, selbstfruchtbare Pflaumensorte aus der polnischen Züchtung des Nationalen Instituts für Gartenbauforschung in Skierniewice. Sie entstand aus der Kreuzung der Sorten 'Čačanska lepotica' und 'Opal' und trug während der Züchtung die Bezeichnung SL-01. Sie zählt zu den modernen frühen Halbzwetschgen mit geringer Anfälligkeit für die Scharka-Krankheit und guter Widerstandsfähigkeit gegenüber niedrigen Temperaturen im Winter und Frühjahr. Der Wuchs ist mittelstark, die endgültige Kronengröße richtet sich nach Unterlage, Boden, Schnitt und gewählter Erziehungsform. Die Krone sollte luftig bleiben, damit sich die frühen Früchte gut ausfärben und nach Regen rasch abtrocknen. Die Blätter sind grün und elliptisch, die weißen Blüten öffnen sich im April bis Mai. Sie locken Bienen, Hummeln und weitere Bestäuber an. Die Früchte reifen Ende Juli bis Anfang August. Sie sind groß, oval und violettblau mit matter Bereifung. Das Fruchtfleisch ist gelb, fester, saftig, süßsäuerlich und gut steinlösend. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, organische Säuren und Polyphenole. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre und Obstsoßen sowie zum Einfrieren.

Anbau: Bevorzugt werden tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, angemessen Feuchtigkeit zu speichern, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder extrem leichte, humusarme Böden. Der Standort sollte sonnig bis leicht halbschattig, warm und luftig sowie vor starken kalten Winden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei ist ausreichend Raum für Wurzelsystem und Krone vorzusehen. Bei mehreren Bäumen empfehlen sich Pflanzabstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage und Charakter der Sorte. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor Vegetationsbeginn und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit angemessenem Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der Rückschnitt der Pflaumen erfolgt überwiegend nach der Ernte: Die Krone wird ausgelichtet, verdichtende, trockene oder kranke Äste werden entfernt und die Erneuerung des Fruchtholzes wird gefördert. Ein starker Winterschnitt ist wegen des erhöhten Infektionsrisikos nicht zu empfehlen. Pflaumen sind in der Regel frosthart, bei jungen Bäumen empfiehlt sich jedoch ein Schutz des Stammes vor Frostrissen und Wildverbiss. 

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pflaumen

Autor: Kristýna | Revision: 12.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Pflaumen und halbe Pflaumen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0096 D: CZ

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