Pflaume 'Lettische Gelbe' - Container Prunus domestica 'Lettisches Gelb'

Artikelnummer: 131644
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Die großen gelben Früchte mit etwa 30–35 g reifen Ende August bis Anfang September. Die Pflaume 'Lettische Gelbe' bildet rundliche bis eiförmige Früchte mit gelber Schale und saftigem, süßem Fruchtfleisch von angenehm aromatischem Geschmack. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt daher auch als einziger Baum im Garten. Die späte Blüte verringert das Risiko von Blütenschäden durch Spätfröste. Die Früchte eignen sich gut für den Frischverzehr und die Verarbeitung im Haushalt. Am besten gedeiht die Sorte an einem sonnigen, warmen und geschützten Standort in tiefgründigem, gut durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pflaume 'Lettische Gelbe' - zählt zu den alten Lokalsorten aus Lettland. Es handelt sich um eine historisch verbreitete Sorte, die sich unter baltischen Bedingungen vor allem durch ihre sehr gute Winterhärte bewährt hat. Früher war sie in vielen Regionen Lettlands anzutreffen und wurde auch als örtliche Landsorte weiterverbreitet. Der Baum bildet in der Regel eine aufrechte bis pyramidale Krone, die sich mit zunehmendem Alter und steigendem Fruchtbehang verbreitert. Bei Obstbäumen hängen die endgültige Höhe und Breite von der verwendeten Unterlage, dem Schnitt und der Erziehungsform ab. Die Blätter sind grün, oval bis elliptisch und am Rand fein gesägt. Charakteristisch ist die spätere Blüte. Die weißen Blüten erscheinen meist von April bis Mai, oft später als bei vielen gängigen Pflaumensorten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie den häufigsten Spätfrösten entgehen. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht. Die Sorte ist selbstfruchtbar und kann somit auch ohne weitere Pflaume in unmittelbarer Nähe einen Ertrag bringen. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, üblicherweise etwa 30–35 g schwer, bei gutem Behang und passender Nährstoffversorgung können einzelne Früchte noch größer werden. Die Form ist oval bis eiförmig, manchmal mit leicht ausgezogener Spitze. Die Schale ist gelb bis grünlich gelb und in voller Reife von einem feinen weißlichen Duftfilm überzogen. Das Fruchtfleisch ist gelb bis bernsteingelb, sehr saftig, süß und aromatisch. Der Stein löst sich verhältnismäßig gut. Geschmacklich eignen sich die Früchte vor allem als Tafelobst, sie werden aber auch für Kompott, Konfitüre, Pflaumenmus und andere hausgemachte Erzeugnisse verwendet. Die Reifezeit liegt etwa Ende August bis Anfang September. Überreife Früchte können abfallen, daher empfiehlt sich eine gestaffelte Ernte je nach Reifegrad. Im Garten passt die Sorte in Obstpflanzungen, wo sie später reifende Zwetschgen und Halbzwetschgen ergänzen kann. Die oberirdischen Pflanzenteile sind dornenlos. Ihr historischer Wert liegt auch darin, dass sie zu den Lokalsorten gehört, die unter Bedingungen mit sehr kalten Wintern ausgelesen wurden.

Anbau: Bevorzugt werden tiefgründige, mittelschwere bis lehmige, humusreiche Böden mit guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder extrem leichte, an organischer Substanz arme Böden. Der Standort sollte sonnig bis leicht halbschattig, warm und luftig sowie vor starken kalten Winden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei muss ausreichend Raum für Wurzelsystem und Krone vorhanden sein. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage und Charakter der Sorte. Wässern ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vorwiegend im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit angemessenem Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der Rückschnitt von Pflaumen erfolgt überwiegend nach der Ernte, wobei die Krone ausgelichtet, zu dichte, trockene oder kranke Äste entfernt und die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert werden, ein starker Winterschnitt ist wegen des erhöhten Infektionsrisikos nicht geeignet. Pflaumen sind meist frosthart, bei jungen Bäumen empfiehlt es sich jedoch, den Stamm vor Frostrissen und Wildverbiss zu schützen.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pflaumen

Autor: Nicol | Revision: 30.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Pflaumen und halbe Pflaumen
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0096 D: CZ

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