Pflaume 'Lettische Gelbe' Prunus domestica 'Lettisches Gelb'

Artikelnummer: 79050
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Große gelbe Früchte von etwa 30–35 g reifen Ende August bis Anfang September. Sie sind rundlich bis eiförmig, besitzen eine gelbe Schale und saftiges, süßes Fruchtfleisch mit angenehm aromatischem Geschmack. Die Pflaume 'Lettische Gelbe' ist selbstfruchtbar und trägt daher auch als einzelner Baum im Garten. Die späte Blüte verringert das Risiko von Schäden durch Spätfröste. Die Früchte eignen sich sehr gut für den Frischverzehr und die Verarbeitung im Haushalt. Am besten gedeiht die Sorte an einem sonnigen, warmen und geschützten Standort in tiefgründigem, gut durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pflaume 'Lettische Gelbe' - gehört zu den alten Lokalsorten der Pflaumen aus Lettland. Es handelt sich um eine historisch verbreitete Sorte, die sich unter baltischen Bedingungen vor allem durch ihre sehr gute Winterhärte bewährt hat. Früher war sie in vielen Regionen Lettlands anzutreffen und wurde auch als regionale Landsorte weitergegeben. Der Baum bildet in der Regel eine aufrechte bis pyramidale Krone, die sich mit zunehmendem Alter und steigendem Fruchtbehang verbreitert. Bei Obstbäumen hängen die endgültige Höhe und Breite von der verwendeten Unterlage, dem Schnitt und der Erziehungsform ab. Die Blätter sind grün, oval bis elliptisch und am Rand fein gesägt. Ein charakteristisches Merkmal ist die spätere Blüte. Die weißen Blüten erscheinen meist im April bis Mai, häufig später als bei vielen gängigen Pflaumen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie den häufigsten Spätfrösten entgehen. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht. Die Sorte ist selbstfruchtbar und kann daher auch ohne eine weitere Pflaume in unmittelbarer Nähe Ertrag bringen. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, üblicherweise etwa 30–35 g schwer, bei gutem Behang und passender Ernährung können einzelne Früchte noch größer werden. Die Form ist oval bis eiförmig, gelegentlich mit leicht ausgezogener Spitze. Die Schale ist gelb bis grüngelb und bei voller Reife mit einer feinen weißlichen Bereifung überzogen. Das Fruchtfleisch ist gelb bis bernsteingelb, sehr saftig, süß und aromatisch. Der Stein löst sich recht gut. Geschmacklich eignen sich die Früchte vor allem als Tafelobst, sie werden aber auch für Kompott, Konfitüre, Pflaumenmus und andere hausgemachte Erzeugnisse verwendet. Die Reifezeit liegt etwa Ende August bis Anfang September. Überreife Früchte können abfallen, daher empfiehlt sich eine schrittweise Ernte nach Reifegrad. Im Garten passt die Sorte in Obstpflanzungen, wo sie später reifende Zwetschen und Halbzwetschen ergänzen kann. Die oberirdischen Pflanzenteile sind dornenlos. Ihr historischer Wert liegt auch darin, dass sie zu den Lokalsorten gehört, die unter Bedingungen mit sehr kalten Wintern ausgelesen wurden.

Anbau: Bevorzugt werden tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, angemessen Feuchtigkeit zu speichern, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder extrem leichte, humusarme Böden. Der Standort sollte sonnig bis leicht halbschattig, warm und luftig sowie vor starken kalten Winden geschützt sein. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich, dabei muss ausreichend Raum für Wurzelsystem und Krone vorgesehen werden. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage und Charakter der Sorte. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vorwiegend im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger mit angemessenem Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der Schnitt von Pflaumen erfolgt überwiegend nach der Ernte, dabei wird die Krone ausgelichtet, verdichtende, trockene oder kranke Äste werden entfernt und die Erneuerung des Fruchtholzes wird gefördert, ein starker Winterschnitt ist wegen des erhöhten Infektionsrisikos nicht geeignet. Pflaumen sind meist frosthart, bei jungen Bäumen empfiehlt es sich jedoch, den Stamm vor Frostrissen und Wildverbiss zu schützen.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pflaumen

Autor: Nicol | Revision: 30.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Pflaumen & Zwetschen
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Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 24/FP/0135 D: LT

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