Pieris 'Forest Flame' Pieris japonica 'Forest Flame'
Artikelnummer: 723076 8885801 987589 106285 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Pieris 'Forest Flame' - ältere britische Auslese, die laut Gärtnerquellen um 1946 als Zufallssämling in der Baumschule Sunningdale Nursery entdeckt wurde. In der Literatur wird sie mitunter eher einer Hybridgruppe mit Anteilen von Pieris floribunda oder P. forrestii zugeordnet, in der gärtnerischen Praxis wird sie jedoch üblicherweise als Pieris japonica 'Forest Flame' gehandelt. Sie bildet einen dichten, aufrechten bis breit kegelförmigen, immergrünen Strauch, der unter mitteleuropäischen Bedingungen meist 0,8–1,5 m hoch und etwa 0,8–1,5 m breit wird und langsamer wächst als übliche sommergrüne Sträucher. Hauptzierde sind die schmal lanzettlichen, glänzenden Blätter, die im Frühjahr feuerrot austreiben und dann über Lachsrosa und Creme zu Dunkelgrün übergehen. Von März bis Mai, je nach Frühjahrsverlauf und Standort, erscheinen 10–15 cm lange Trauben weißer, wachsartiger, glockenförmiger Blüten mit zartrosa Hauch in der Knospe. Die Sorte wirkt sehr klar neben Rhododendren, Azaleen, Skimmien, Farnen, Purpurglöckchen oder Gräsern für Heidegärten. Da sie immergrün ist, bleibt sie das ganze Jahr dekorativ. Für Bestäuber ist die frühe Frühjahrsblüte ein Gewinn. Wie alle Pieris ist sie beim Verzehr jedoch giftig für Menschen und Tiere. In geschützten Vorgärten oder am Hauseingang entsteht eine ruhige, ganzjährig grüne Kulisse, die im Frühjahr mit dem Neuaustrieb aufleuchtet und zur Blütezeit zart, beinahe wie Porzellan wirkt.
Anbau: Pieris wird im Halbschatten oder in lichtem Schatten kultiviert, wo die Feuchtigkeit stabiler bleibt. Volle Sonne wird nur in feuchtem, kühlem Boden vertragen, sonst kann es zu Blattverbrennungen kommen. Der Boden sollte sauer sein, mit pH 4,5-5,5, humos, gut durchlässig, dauerhaft mäßig feucht, aber ohne Staunässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober. Eine Mulchschicht aus Kiefernrinde stabilisiert den pH-Wert und hält die Feuchtigkeit. Im Kübel wird Rhododendronerde verwendet. Gießen ist besonders im Sommer und nach der Pflanzung unerlässlich. Die Düngung erfolgt in niedrigen Gaben mit Düngern für Moorbeetpflanzen. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, nach der Blüte können verblühte Blütenstände entfernt oder die Form korrigiert werden. Ausgewachsene Pflanzen sind bis etwa -20 °C frosthart, in Gebirgslagen empfiehlt sich eine Winterschattierung gegen die Frühjahrssonne. Krankheiten treten vor allem bei schlechter Drainage auf, wo die Wurzeln von Welke verursachenden Pilzen befallen werden können.
Autor: Nikol | Revision: 25.3. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schattenglöckchen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 100-150 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün, Rot, Creme, Rosa |
| Blütezeit: | Mai, April, Marsch |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pieris B: CZ-4282 C: 26/FP/0129 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Pieris B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pieris B: CZ-4282 C: 26/FP/0063 D: NL |
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