Pimpernuss Staphylea pinnata
Artikelnummer: 456996Produktdetailbeschreibung
Gewöhnlicher Seifenbaum – ein sommergrüner Strauch bis kleiner Baum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Staphyleaceae), heimisch in Süd- und Südosteuropa sowie in Teilen Mitteleuropas und in Kleinasien. In der Tschechischen Republik kommt er ebenfalls als einheimische Gehölzart vor, vor allem in wärmeren Regionen. Charakteristisch sind die gefiederten Blätter, die hängenden weißlichen Blütenstände und die auffälligen aufgeblasenen Früchte, in denen sich harte, kugelförmige Samen verbergen. Er wächst mittelschnell, aufrecht bis breit strauchartig und bildet oft mehrere Hauptstämme aus. In der ausgewachsenen Form erreicht er in der Regel eine Höhe von etwa 2–4 m und eine Breite von 2–3 m; unter geeigneten Bedingungen kann er als kleiner Baum eine Höhe von rund 5 m erreichen. Junge Zweige sind grünlich bis bräunlich-grün, später graubraun. Die Blätter sind gegenständig und unpaarig gefiedert, gewöhnlich zusammengesetzt aus 5–7 eiförmigen bis länglich-eiförmigen Blättchen mit fein gesägtem Rand. Das gesamte Blatt erreicht eine Länge von etwa 10–20 cm. Während der Vegetationsperiode ist die Belaubung frisch bis dunkelgrün, im Herbst färbt sie sich überwiegend gelb bis gelbgrün. Die Blütezeit liegt meist im Mai bis Juni. Die Blüten sind klein, glockenförmig, etwa 1 cm lang, weiß bis cremeweiß gefärbt und oft mit einem zarten rosa Schimmer. Sie wachsen in auffälligen hängenden Trauben und verströmen einen angenehmen, zart süßen Duft. Sehr charakteristisch sind die Früchte, die im Laufe des August bis September reifen. Es handelt sich um auffällige aufgeblasene, häutige, zwei- bis dreifächrige Kapseln mit einer Länge von etwa 3–5 cm. Optisch erinnern sie an kleine Papiertütchen oder Lampions. Im Inneren der Kapseln befinden sich harte, glatte, fast kugelförmige Samen von gelbbrauner bis brauner Farbe. Nach der Reife erzeugen sie in den trockenen Früchten bei Bewegung ein charakteristisches Geräusch. Die Samen des Seifbaums wurden in der Vergangenheit zur Herstellung von Rosenkränzen, Halsketten und anderen kleinen Schmuckstücken verwendet. Er ist sehr frosthart, etwa bis −25 bis −30 °C. Die Pflanze ist recht langlebig und leidet in der Regel nicht unter schweren Krankheiten oder Schädlingen.
Anbau: Am besten gedeiht er an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, verträgt jedoch auch helleren Schatten gut. Ideal ist ein geschützter Platz, aber als gut frostharte Gehölzart bewältigt er auch gewöhnliche offene Standorte. Ihm genügt ein tiefer, humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden, der angemessen feucht bleibt. Er wächst auch gut in Böden mit einem höheren Kalkgehalt. Optimal ist ein pH-Wert von etwa 6,0–8,0. Ungeeignet sind vor allem langfristig staunasse, stark verdichtete oder im Gegenzug extrem trockene Böden. Nach dem Pflanzen benötigt die Pflanze eine regelmäßige Bewässerung, damit sie gut anwurzelt. Ältere, gut eingewurzelte Pflanzen sind gegenüber kurzzeitiger Trockenheit recht widerstandsfähig, während in langen regenfreien Perioden eine großzügigere Bewässerung ratsam ist. Eine starke Düngung ist nicht erforderlich, da diese ein übermäßiges Triebwachstum zu Lasten der Blütenbildung fördern kann. Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig. Am Ende des Winters oder im frühen Frühjahr werden lediglich trockene, beschädigte und falsch wachsende Äste entfernt. Ältere, zu dicht gewachsene Sträucher können durch das Entfernen der ältesten Zweige schrittweise ausgedünnt werden. Wenn das Ziel ist, ein Maximum an Blüten zu erhalten, sollte ein starker Rückschnitt im Frühjahr vermieden werden, da sonst ein Teil der Blütenknospen entfernt werden könnte.
Autor: Kamila | Revision: 09.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | 2284900523540 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Staphylea B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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